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Anstieg von 1,8 Prozent : Im August mehr Verkehrstote in Deutschland

Eine Kreidezeichnung zeigt die Umrandung eines tödlich verunglückten Motorradfahrers. Bild: dpa

Die Anzahl der Unfälle hat im Vergleich zum August 2015 deutlich zugenommen. Daran könnte die Wetterlage schuld sein. Über das ganze Jahr gesehen sinkt die Zahl jedoch.

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          Im August dieses Jahres haben 341 Menschen in Deutschland ihr Leben im Straßenverkehr verloren. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, waren das sechs Personen mehr als im August 2015; das entspricht einem Anstieg von 1,8 Prozent. Auch die Anzahl der Verletzten stieg mit rund 38 800 Personen gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,7 Prozent. Die Gesamtzahl der polizeilich erfassten Verkehrsunfälle lag im August gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,9 Prozent höher. Die Zahl der Unfälle, die ausschließlich Sachschaden verursachten, erhöhte sich um 5,0 Prozent; die Zahl der Unfälle mit Personenschaden nahm um 4,3 Prozent zu.

          Hannah Bethke

          Feuilletonkorrespondentin in Berlin.

          Wie ein Sprecher des Statistischen Bundesamts erklärte, schwankt die Zahl der Verkehrstoten monatlich, was unter anderem von der Wetterlage abhängig sei. Warum es in diesem August einen leichten Anstieg der Toten gegeben hat, lasse sich im Einzelnen nicht erklären. Gegebenenfalls reichten dazu schon wenige Unfälle mehr oder weniger im Berichtsmonat aus.

          In den ersten acht Monaten dieses Jahres ging die Zahl der Verkehrstoten dagegen im Vergleich zum Vorjahr um 7,2 Prozent zurück. In der Zeit von Januar bis August 2016 kamen insgesamt 2114 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, 163 Personen weniger als im Jahr zuvor. Die Zahl der Verletzten nahm in diesem Zeitraum um 0,2 Prozent auf etwa 258 900 Personen ab. Nach Auskunft des Statistischen Bundesamts bestätigt sich damit ein langfristiger Trend, nach dem die Zahl der Verkehrstoten seit 1979 kontinuierlich sinkt. In Berlin und Bremen ist die Zahl der Verunglückten mit 6,7 und 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr besonders stark gesunken. Am höchsten gestiegen ist die Zahl dagegen in Brandenburg (3,6 Prozent), Rheinland-Pfalz (3,3 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (3,0 Prozent).

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