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Australien : Neue Fluten in Sydney gefährden die Stadt und Vororte

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Sydney am 8. März: Seit Ende Februar hatte ein sich nur langsam bewegendes Tiefdruckgebiet bereits zu historischen Überschwemmungen in vielen Teilen von Queensland und New South Wales geführt. Bild: dpa

Nachdem das Land schon vor einer Woche unter Überschwemmungen zu leiden hatte, mussten sich Menschen in Sydney abermals wegen Wassermassen in Sicherheit bringen. Das Unwetter könnte sich noch über Tage ziehen.

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          Nur wenige Tage nach den jüngsten verheerenden Überschwemmungen im Osten Australiens sind in der Millionenmetropole Sydney abermals Tausende Menschen aufgefordert worden, sich in Sicherheit zu bringen. Starkregen habe vor allem im Südwesten der größten Stadt des Landes zu neuen Überflutungen geführt, teilten die Behörden am Dienstag mit. Zahlreiche Straßen etwa im Vorort Camden standen unter Wasser, viele Schulen in der Region New South Wales blieben geschlossen. Evakuierungsbefehle gab es für etwa ein Dutzend Vororte.

          Meteorologen warnten vor Sturzfluten infolge von „intensiven Niederschlägen und einem sehr gefährlichen Gewitter“ speziell in Sydney und Hawkesbury sowie in den Blue Mountains. Das nasse Wetter werde voraussichtlich noch weiter anhalten, sagte Dean Narramore vom Bureau of Meteorology. „Es liegen harte 24 Stunden oder sogar 48 Stunden vor uns“, zitierten australische Medien den Experten. „Und selbst wenn der Regen am Mittwoch und Donnerstag aufhört, führen die Flüsse noch immer Hochwasser.“

          Meteorologen sprachen vom nassesten Jahresbeginn in Sydney seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1858. Seit dem 1. Januar seien bereits fast 822 Millimeter Regen gefallen: das sind 822 Liter pro Quadratmeter. Der Rekord für den gleichen Zeitraum lag bei 783 Millimetern im Jahr 1956. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Niederschlag in einem ganzen Jahr liegt in Deutschland bei 700 bis 800 Millimetern.

          Seit Ende Februar hatte ein sich nur langsam bewegendes Tiefdruckgebiet bereits zu historischen Überschwemmungen in vielen Teilen von Queensland und New South Wales geführt. Mehr als ein Dutzend Menschen kamen ums Leben.

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