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Flugunglück vor 50 Jahren : „Ich sehe noch heute vor mir, wie der Rumpf vom Himmel fiel“

  • -Aktualisiert am

Das Wrack am Tag nach dem Absturz: Den Passagieren und Besatzungsmitgliedern wurde ein Brand im Heck zum Verhängnis. Bild: Picture Alliance

Die „Sierra Echo Alpha“ war der Stolz der DDR-Fluggesellschaft. Im Jahr 1972 stürzte sie ab und riss alle 158 Passagiere in den Tod. Erst nach der Wende wurde bekannt, was den Absturz verursacht hatte – bis dahin hatte man darüber geschwiegen.

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          Der Nachmittag des 14. August 1972, eines Montags mitten in den Sommerferien, war im Raum Berlin schwülheiß. Für das Flaggschiff der DDR-Fluggesellschaft Interflug stand eine recht kurze Reise an. Sie sollte 148 Urlauber von Berlin-Schönefeld in gut zwei Stunden nach Burgas an die bulgarische Schwarzmeerküste fliegen. Die „Sierra Echo Alpha“, wie das Flugzeug nach dem Fliegeralphabet genannt wurde, markierte einen Meilenstein in der seit 1958 währenden Geschichte der DDR-Fluggesellschaft.

          Der erste Langstreckenjet mit dem Kennzeichen DM-SEA wurde bei seiner Auslieferung vom sowjetischen Hersteller am 22. April 1970 feierlich auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld empfangen. Das Flugzeug des vierstrahligen Typs ­Iljuschin IL-62 war mit 168 Sitzen das größte in der ostdeutschen Flotte – und es konnte auch viel weitere Strecken fliegen als die bisher vorhandenen Flugzeuge.

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