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Buschbrände in Australien : In Sydney schlagen die Rauchmelder an

Sydney ist durch die umliegenden Buschfeuer noch immer in dichten Rauch gehüllt. Bild: EPA

Noch immer wüten rund 80 Buschbrände in Australien. Der Qualm hat längst auch Sydney erreicht und sorgt für Chaos in der Stadt – überall schlagen die Rauchmelder an.

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          Der bei Buschfeuern entstandene Qualm hat in Sydney und anderen Regionen an der Ostküste von Australien am Dienstag zu Hunderten Fehlalarmen durch Rauchmelder geführt. Ein Mitarbeiter der Feuerwehr sprach von mehr als 500 automatischen Feuermeldern, die durch den Rauch ausgelöst worden seien. Wiederholt musste die Feuerwehr ausrücken.

          Till Fähnders
          Politischer Korrespondent für Südostasien.

          In den sozialen Medien berichteten Menschen, wie Büros und öffentliche Einrichtungen vorübergehend evakuiert wurden. Darunter waren Gebäude der Universität von Sydney, des öffentlich-rechtlichen Senders ABC und das Hauptquartier der Feuerwehr im Westen der Stadt. Zug- und U-Bahn-Betreiber warnten, dass es an den Stationen zu Fehlalarmen kommen könne. Einige Fähren mussten aufgrund der schlechten Sicht am Ufer bleiben. Schulen stellten die Außenaktivitäten ein.

          Viele Anwohner klagten über Atemprobleme und gingen mit Atemschutzmasken auf die Straße. Sehenswürdigkeiten wie das Opernhaus waren durch den dichten Rauch nur noch schemenhaft zu sehen. Behördenmitarbeiter sprachen von einer beispiellosen Rauchbelastung. Der Grund für den starken Rauch sind rund 80 Buschbrände, die in dem Bundesstaat New South Wales wüten.

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