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Feuer nicht unter Kontrolle : Waldbrand in Finnland zerstört 300 Hektar große Fläche

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Löscharbeiten in den finnischen Wäldern in Pyhäranta, nordöstlich von Helsinki gelegen. Bild: Reuters

Der Sommer in Finnland ist in diesem Jahr besonders heiß. Das hat nun offenbar zu den größten Waldbränden seit 50 Jahren in dem skandinavischen Land geführt. Seit einigen Tagen brennt es.

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          Nach einem ungewöhnlich heißen Sommerbeginn in Skandinavien hat ein heftiger Waldbrand im Nordwesten Finnlands eine Fläche von mehr als 300 Hektar zerstört. Das Feuer, das am Montag etwa 25 Kilometer südlich des Hafens von Kalajoki ausbrach, konnte bis Freitag nicht vollständig unter Kontrolle gebracht werden, wie die Behörden mitteilten. Aufgrund von Regenfällen in der Region wurde es jedoch eingedämmt.

          „Es wird mindestens eine Woche, vielleicht auch zwei oder drei dauern, bis das Feuer vollständig gelöscht ist“, sagte Feuerwehr-Einsatzleiter Jarmo Haapanen. Rund 250 Einsatzkräfte, darunter auch Soldaten, beteiligten sich an den Löscharbeiten. In dem ohnehin spärlich besiedelten Gebiet waren keine Evakuierungen nötig.

          Die Brandursache sei nicht bekannt, sagte Haapanen. Nach einem ungewöhnlich heißen Juni und Juli mit Temperaturen von mehr als 30 Grad in einigen Regionen seien die Wälder allerdings extrem trocken. „Wenn das Klima unsere Sommer so aufheizt, bin ich mir sicher, dass das künftig öfters passieren wird“, sagte der Einsatzleiter.

          Verglichen mit den verheerenden Waldbränden in Sibirien und Kanada in diesem Sommer ist das Feuer in Finnland zwar überschaubar. Dennoch handelt es sich laut Experten um den größten Waldbrand seit 1971, als rund 1600 Hektar abbrannten.

          In der Arktis und in der Nähe der Polarkreise kommt es Forschern zufolge aufgrund des Klimawandels immer häufiger zu Hitzewellen. Die Erwärmung schreitet dort dreimal so schnell voran wie in anderen Teilen der Welt, was das Risiko von Wald- und Tundrabränden deutlich erhöht.

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