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Flammen verwüsten 1000 Hektar : Waldbrände wüten in Urlaubsorten

  • Aktualisiert am

Gran Canaria kämpft zur Zeit mit einem schweren Waldbrand. Bild: AP

Gleich mehrere Urlaubsorte stehen in Flammen: In den Bergen der spanischen Urlaubsinsel Gran Canaria ist ein schwerer Waldbrand ausgebrochen. Und in Griechenland hat es die Feuerwehr gleich mit mehr als 50 Bränden zu tun.

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          Auf der Urlaubsinsel Gran Canaria wütet unkontrolliert ein Waldbrand. Rund 1000 Bewohner dreier Dörfer mussten nach Behördenangaben vom Sonntag in Sicherheit gebracht werden, die Flammen verwüsteten eine Fläche von etwa 1000 Hektar.

          Das Feuer war am Samstag in der Ortschaft Artenara im Landesinneren ausgebrochen. Feuerwehrleute konnten die Flammen nach den Worten von Regionalpräsident Angel Victor Torres bis zum Abend weitgehend unter Kontrolle bringen, bevor sich der Wind drehte und das Feuer in der Nacht zum Sonntag weiter anfachte.

          Mehr als 200 Feuerwehrleute und spezialisierte Soldaten kämpften am Sonntag aus drei Richtungen gegen den Brand. Die Löscharbeiten gestalteten sich in dem bergigen Gelände schwierig. Zehn Löschflugzeuge und -Hubschrauber waren im Einsatz.

          Die Polizei nahm laut Berichten der Lokalmedien einen Mann unter dem Verdacht fest, das Feuer durch Schweißarbeiten fahrlässig ausgelöst zu haben.

          Mehr als 50 Brände in Griechenland

          Hunderte Feuerwehrleute bekämpften derweil in Griechenland mehr als 50 Waldbrände. Angefacht durch starken Wind und große Hitze, wüteten die Feuer in mehreren Landesteilen.

          Auf der Insel Elafonissos mussten am Samstag ein Campingplatz und ein Hotel evakuiert werden, nahe Marathon bei Athen wurde ein Kinderferienlager aus Sicherheitsgründen geräumt, wie die amtliche Nachrichtenagentur Ana meldete. Marathon liegt in der Nähe des Badeorts Mati, wo im vergangenen Jahr bei einem Waldbrand 102 Menschen ums Leben kamen.

          Landesweit waren am Samstag mehr als 450 Feuerwehrleute und 23 Löschflugzeuge im Einsatz. Katastrophenschutzchef Nikos Hardalias hatte die Rettungsdienste und Feuerwehren wegen der extremen Wetterbedingungen mit starken Windböen, extremer Dürre und großer Hitze bereits am Freitag in Alarmbereitschaft versetzt. „Wir haben es in den nächsten drei Tagen mit extremen Wetterbedingungen zu tun... wir müssen alle vorsichtig sein“, sagte Hardalias.

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