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Vereinigte Staaten : Sieben Tote nach Waldbränden in Tennessee

  • -Aktualisiert am

Verbrannte Häuser und Autos in Tennessee, aus dem Auto heraus fotografiert Bild: Reuters

Die Waldbrände im amerikanischen Bundesstaat Tennessee breiten sich weiter aus. Am Donnerstag gab es sieben Tote und 50 Verletzte, 700 Gebäude brannten nieder.

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          Bei Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometer in der Stunde haben sich die Waldbrände im amerikanischen Bundesstaat Tennessee weiter ausgebreitet. Die Einsatzkräfte meldeten am Donnerstag sieben Tote. Obwohl aus dem Nationalpark Great Smoky Mountains nach Ausbruch des Feuers in der vergangenen Woche mehr als 14.000 Menschen in Sicherheit gebracht wurden, registrierten die Behörden zudem mehr als 50 Verletzte. Viele von ihnen waren innerhalb weniger Minuten in ihren Häusern eingeschlossen worden, als Böen die Flammen aus den dicht bewaldeten Bergen in die Täler drückten.

          Nach Schätzungen brannten in der bei Urlaubern beliebten Region in der Nähe der Städte Gatlinburg und Pigeon Forge südöstlich von Knoxville mindestens 700 Gebäude nieder. Das „Chimney Top Fire“ verwandelte bis Donnerstag etwa 6500 Hektar Wald in verkohlte Stümpfe. „Es ist wie ein Weltuntergang“, sagte Bobby Balding, der stellvertretende Chef der Feuerwehr Gatlinburg, der Zeitung „Knoxville News Sentinel“.

          Nach den bisherigen Ermittlungen brach das Feuer vor zehn Tagen aus, als der Wind Stromleitungen kappte. Bei ungewöhnlich milden Temperaturen gingen in den vergangenen Wochen im amerikanischen Südosten auch Gebiete in Georgia und North Carolina in Flammen auf. Der amerikanische Präsident Barack Obama sagte Bill Haslam, dem Gouverneur des am stärksten von den Bränden heimgesuchten Bundesstaates Tennessee, am Donnerstag Bundesmittel zu, um die Löscharbeiten zu unterstützen.

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