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Von Florida bis North Carolina : Winterstürme ziehen über Südosten der USA hinweg

  • -Aktualisiert am

Ein Schneepflug räumt die Main St. am 16. Januar 2022 in Greenville, South Carolina. Bild: AFP

Am Sonntag kam es heftigen Schneefällen und Tornados in mehreren US-Bundesstaaten. Neben Stromausfällen und zerstörten Gebäuden wurden mehrere hundert Autounfälle gemeldet, zwei Menschen kamen ums Leben.

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          Der Osten und Süden der Vereinigten Staaten sind von einem ungewöhnlich großflächigen Wintersturm heimgesucht worden. In North Carolina, wo am Sonntag innerhalb weniger Stunden fast 30 Zentimeter Schnee fielen, meldeten Autofahrer mehr als 450 Unfälle. Zwei Menschen kamen ums Leben, als ihr Wagen bei Raleigh auf eisglatter Straße ins Schleudern geriet und gegen einen Baum prallte. Fast 100.000 Bewohner des Bundesstaates wurden bei heftigen Windböen von der Stromversorgung abgeschnitten.

          Neun von zehn Flügen gestrichen

          Wie das Internetportal Flightaware.com meldete, fielen am Flughafen Charlotte Douglas International etwa neun von zehn Flügen aus. Insgesamt wurden an der Ostküste und im Süden fast 3000 Verbindungen gestrichen.

          In South Carolina, das von einer Mischung aus Regen und Schnee überrascht wurde, rückte die Nationalgarde aus, um gestrandeten Autofahrern zu helfen. Wie in North Carolina, Virginia, West Virginia, Georgia und Maryland saßen auch im Palmetto State nach Stromausfällen in der Nacht zu Montag mehr als 30.000 Menschen im Dunklen.

          Wintersturm zieht weiter in Richtung Norden.

          Florida wurde derweil von mindestens vier Tornados heimgesucht. In den Bezirken Lee, Charlotte und Collier im Südwesten des Bundesstaates wurden mehrere Menschen verletzt, als die Twister Häuser und Wohnwagen von Fundamenten rissen und Autos von Straßen schleuderten. In der Nähe von Fort Myers registrierte der Nationale Wetterdienst einen Tornado mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 190 Kilometern in der Stunde.

          Der trichterförmige Wirbelsturm, der eine mehr als drei Kilometer lange und etwa 120 Meter breite Schneise schlug, zerstörte fast 80 Gebäude. Aus dem Süden zog der Wintersturm derweil weiter in Richtung Norden. „Wir haben es mit einem sehr ausgedehnten Sturm zu tun. Über vielen Häusern werden zehn bis 20 Zentimeter Schnee niedergehen, für noch mehr Gebäude werden Eisablagerungen erwartet“, sagte Brian Hurley, Meteorologe am Center für Wettervorhersage in Maryland, dem Sender CBS.    

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