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Starkregen und Überschwemmung : Vermisste und Schäden nach Unwettern an der französischen Riviera

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Wellen brechen an der Promenade des Anglais in Nizza. Starkregen hat in der Region der Metropole zu Überschwemmungen und chaotischen Verkehrsbedingungen geführt. Bild: dpa

Starke Regenfälle haben in Südfrankreich für Chaos gesorgt. Mehr als 13.000 Haushalte waren ohne Strom. Mindestens neun Menschen werden noch vermisst.

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          Nach Unwettern und Überschwemmungen in der Region der südfranzösischen Metropole Nizza werden nach Medienberichten mindestens neun Menschen vermisst. Unter ihnen seien zwei Angehörige der Feuerwehr, die im Einsatz waren, wie der Nachrichtensender Franceinfo am Samstag unter Berufung auf die Behörden berichtete.

          Die Wetterlage beruhige sich zwar, aber es gebe erhebliche Schäden und zahlreiche Menschen, die vermisst würden, teilte der Bürgermeister von Nizza, Christian Estrosi, via Twitter mit. Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin sagte nach einer Krisensitzung in Paris die Entsendung zusätzlicher Hubschrauber und Feuerwehrleute in die Region zu.

          Starkregen hatte vom Donnerstag an insbesondere im bergigen Hinterland von Nizza zu Überschwemmungen und chaotischen Verkehrsbedingungen geführt. Der Flughafen Nizza rief in der Nacht Passagiere via Twitter auf, wegen der Wetterbedingungen nicht zum Flughafen zu kommen. Rund 13.500 Haushalte in der Region waren von der Stromversorgung abgeschnitten. Medien berichteten von Dörfern, die nicht mehr erreichbar seien.

          Zahlreiche Menschen wurden vor den Wassermassen in Sicherheit gebracht. Im betroffenen Département Alpes-Maritimes waren rund 850 Feuerwehrleute im Einsatz. Während der Sommermonate sind Nizza und die Côte d’Azur eine beliebte Region für Urlauber, auch aus Deutschland.

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