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Venezuela : Keine Überlebenden bei Flugzeugabsturz

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Zermürbt vom langen Warten, geschockt von der Todesnachricht Bild: AP

Viel Hoffnung bestand ohnehin nicht, doch es dauerte lange, bis es für die Angehörigen zur bitteren Gewissheit wurde: Keiner der 46 Insassen einer im Südwesten von Venezuela abgestürzten Passagiermaschine hat das Unglück überlebt.

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          Die 46 Insassen eines venezolanischen Passagierflugzeugs, das am Freitag im Südwesten des Landes abgestürzt ist, sind ausnahmslos ums Leben gekommen. Hubschrauber entdeckten das völlig zerstörte Wrack in unzugänglichem Gelände. „Das Flugzeug wurde praktisch pulverisiert“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Es gebe keine Überlebenden, erklärte der Leiter der Zivilluftfahrtbehörde, General Ramon Vinas.

          Die zweimotorige Propellermaschine vom französischen Typ ATR 42-300 wurde 30 Minuten nach dem Start am Donnerstag in Mérida als vermisst gemeldet. Gleich nach dem Start habe der Kontrollturm jeden Kontakt mit dem Piloten verloren, sagte der Vorsitzende der Inlandsfluggesellschaft Santa Barbara, Jorge Alvarez.

          Im Nebel gegen Berg geprallt?

          An Bord des Fluges der venezolanischen Gesellschaft Santa Barbara befanden sich 43 Passagiere und drei Besatzungsmitglieder. Ziel war der internationale Simon-Bolivar-Flughafen der Hauptstadt Caracas. Dort brachen wartende Verwandte und Freunde der Passagiere in Tränen aus, als sie Nachricht vom Verschwinden des Flugzeugs erhielten.

          Trauer um die Opfer: Angehörige auf dem Flugplatz von Mérida

          Das Wetter beim Start in Mérida war freundlich. In höher gelegenen Gebieten muss aber üblicherweise mit Nebel gerechnet werden, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Das Flugzeug prallte im Nationalpark Sierra La Culata in 4100 Metern Höhe gegen einen Berg. Wegen des unwegsamen Geländes mussten sich Einsatzkräfte laut Behördenchef Vinas aus Hubschraubern abseilen, um zu dem Wrack zu gelangen.

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