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Unwetter über Deutschland : Drei Menschen sterben

  • Aktualisiert am

Vor allem Rheinland-Pfalz und Hessen wurden von schweren Unwettern heimgesucht Bild: dpa

In der Nähe von Mainz wurde ein Weinbergarbeiter vom Blitz getroffen, bei Gießen verunglückte ein Motorradfahrer wegen starken Regens und bei Worms prallte das Auto einer Frau mit einem Lastwagen zusammen.

          Bei schweren Gewittern sind am Mittwoch in Rheinland-Pfalz und Hessen drei Menschen ums Leben gekommen. In der Nähe von Mainz wurde ein 23 Jahre alter Weinbergarbeiter tödlich vom Blitz getroffen, wie die Polizei mitteilte. Bei Gießen verunglückte ein Motorradfahrer wegen plötzlich einsetzenden Starkregens. Zu einem weiteren Unfall kam es westlich von Worms, wo eine 19 Jahre alte Frau vermutlich ebenfalls wegen starken Regens in den Gegenverkehr geriet und mit einem Lastwagen zusammenstieß. Sie starb noch an der Unfallstelle.

          Die schweren Gewitter zogen am Mittwochnachmittag vor allem über die Mitte und den Osten Deutschlands hinweg und sorgten örtlich auch für erhebliche Sachschäden. In Dresden stürzten wegen der Regenmassen Bäume und Äste auf Autos, herausgespülte Gullys behinderten den Verkehr. Auch in der Region Mainz wurden einige Straßen überflutet und Keller liefen voll Wasser.

          Trotz der Gewitter dürfen die Menschen in Deutschland weiter auf einen richtig schönen Sommer hoffen. Zwar sollen auch am Siebenschläfertag am Freitag mit einer westlichen Strömung immer wieder Tiefausläufer kommen. Aussagekräftig für das Wetter im Juli und August ist nach den Erfahrungen der Wetterforscher aber ohnehin erst das erste Juli-Drittel, und dann soll es wieder deutlich wärmer werden, wie Meteorologe Ansgar Engel am Mittwoch in Offenbach sagte.

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