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Unglück : Bulldozer zerquetscht vollbesetzten Schulbus

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Verzweiflung: Eine Mutter weint um ihr beim Busunglück getötetes Kind Bild: REUTERS

Die Millionenmetropole Bogotá steht unter Schock. Ein schwerer Bagger ist von einem Hang auf einen Bus gestürzt. Die meisten Todesopfer sind Schulkinder.

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          Im Nordwesten der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá ist ein riesiger Bagger auf einen Schulbus gestürzt. Mindestens 21 Kinder und zwei Erwachsene kamen dabei ums Leben. Weitere 36 Menschen, darunter der Baggerfahrer, wurden nach Behördenangaben verletzt.

          Das 45 Tonnen schwere Baufahrzeug stürzte von einem höher gelegenen Teil der Straße etwa 20 Meter tief auf den Bus, der die Schüler am Mittwochnachmittag vom Unterricht zurück nach Hause bringen sollte. Ersten Erkenntnissen zufolge hatten offenbar die Bremsen versagt. Der Fahrer des Baggers erlitt schwere Verletzungen, der Busfahrer kam mit dem Schrecken davon.

          Polizei hält Eltern zurück

          Rund 100 Rettungskräfte waren an der Unglücksstelle im Einsatz. Sie mußten schweres Bergungsgerät einsetzen, um die Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren aus dem Wrack zu bergen. Polizisten hinderten verzweifelte Eltern daran, zum Unglücksort vorzudringen. Der Bürgermeister von Bogotá, Luis Eduardo Garzon, sprach den Angehörigen vor Ort sein Mitgefühl aus. Eine Untersuchung sei eingeleitet worden, sagte er.

          Rettungsarbeiten am Unglücksort

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