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Umstrittener Kommentar : „Emma“ fordert Cockpit-Frauenquote und empört das Netz

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Die Zeitschrifft „Emma“ fordert eine Frauenquote bei der Lufthansa und sorgt damit für Empörung. Bild: Reuters

Das feministische Magazin will die Flugsicherheit mit einer Pilotinnen-Quote erhöhen. „Die Opfer sind überwiegend Frauen, die Täter sind männlich“, heißt es auf der Website. Kritiker werfen dem Heft vor, die Katastrophe zu instrumentalisieren.

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          Die feministische Magazin “Emma“ sorgt mit einem Artikel zur Germanwings-Katastrophe für Empörung. In einem Kommentar fordert die Autorin Luise Pusch eine Quote für Frauen im Cockpit, um das Fliegen sicherer zu machen. Kritiker werfen ihr und dem Magazin nun vor, die Katastrophe für eine Frauenquote instrumentalisieren zu wollen.

          „Die Opfer sind überwiegend Frauen, die Täter sind männlich“

          Bei der Lufthansa würden nur sechs Prozent Pilotinnen arbeiten, kritisiert Pusch. Dabei sei bewiesen, dass Männer stärker zum Suizid neigen würden als Frauen. Für Amokläufe gelte dasselbe. Eine logische Sicherheitsmaßnahme sei daher, den Anteil an Pilotinnen per Quote zu erhöhen. 

          „Auf das Nächstliegende - Frauenquote im Cockpit erhöhen - kommt niemand. Wieso nicht?“, schreibt Pusch. „Es wird derselbe blinde Fleck sein, der aus den beiden getöteten Lehrerinnen aus Haltern 'Lehrer' und aus den 14 getöteten Mädchen und zwei Jungen '16 Schüler' macht.“In dem Vorspann zum Text heißt es: „Die Opfer sind überwiegend Frauen, die Täter sind männlich.“

          Der Text sorgt für heftige Diskussion auf Twitter. Selbst Emma-Fans greifen die Zeitschrift für den Beitrag an.

          Anderer Nutzer wenden ein, dass das Fliegen so eher unsicherer werden könnte. Würde das Geschlecht ein entscheidendes Einstellungskriterium werden, würde die Bedeutung der Qualifikation und der Eignung automatisch sinken.

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