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Nach starken Regenfällen : Fünf Tote und 50 Vermisste nach Erdrutschen in Uganda

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Erst im vergangenen Jahr war es in der Stadt Bududa nach starken Regenfällen zu Überschwemmungen gekommen. Bild: dpa

Starke Regenfälle haben in Uganda zahlreiche Erdrutsche ausgelöst. Fünf Menschen kamen dabei ums Leben, rund 50 weitere werden vermisst. Die Rettungsarbeiten werden von andauernden Regenfällen erschwert.

          Starke Regenfälle haben in Uganda zahlreiche Erdrutsche ausgelöst. Nach Angaben eines Politikers ereigneten sich diese am späten Dienstagabend. Mindestens fünf Menschen kamen dabei ums Leben, rund 50 weitere Menschen würden noch immer vermisst, sagte am Mittwoch eine Sprecherin des Roten Kreuzes. 

          Unter den Toten waren laut dem Roten Kreuz eine 73 Jahre alte Frau und mehrere Kinder. Die Gesamtzahl der Toten sei jedoch noch unklar, erklärte der leitende örtliche Beamte, Wilson Wotira. 

          Nach ersten Erkenntnissen könnten im östlichen Bezirk Bududa rund 150 Häuser von den Erdmassen verschüttet worden sein, teilte das Roten Kreuz mit. Die Retter konzentrierten sich bisher auf das am schlimmsten betroffene Gebiet. Freiwillige und Polizei unterstützten die Sucharbeiten, die nach Angaben des Roten Kreuzes jedoch von weiteren Regenfällen erschwert wurden.

          100.000 Menschen müssen umgesiedelt werden

          Bududa am Berg Elgon liegt in der Grenzregion zu Kenia. Mehr als 100.000 Menschen leben an seinen teils steilen Berghängen; sie seien ständig der Gefahr von Erdrutschen ausgesetzt und müssten dringend umgesiedelt werden, erklärte das Büro von Regierungschef Ruhakana Rugunda.

          Im vergangenen Jahr waren in der Gegend 41 Menschen bei Überschwemmungen ums Leben gekommen; mindestens hundert Menschen starben 2010 bei Erdrutschen. Nach den Vorfällen 2010 hatte die Regierung ein umfassendes Umsiedlungsprogramm angekündigt, doch geschah zunächst wenig. Weitere Katastrophen ereigneten sich ein, zwei und sechs Jahre später.

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