https://www.faz.net/-gum-91kop

Fast schon präsidial : Trump sendet Botschaft an Hurrikan-Betroffene

  • Aktualisiert am

Der amerikanische Präsident lässt sich am Donnerstag im Weißen Haus zum vorhergesagten Verlauf des Tropensturms „Irma“ briefen. Bild: Reuters

In Zeiten des Sturms mit „absolut historischem Zerstörungspotenzial“ zeigten die Amerikaner ihre wahre Größe. Davon zeigt sich der amerikanische Präsident in einer Videobotschaft überzeugt, die vor Superlativen strotzt.

          1 Min.

          Der amerikanische Präsident Donald Trump hat sich in einer Videobotschaft zu Hurrikan „Irma“ an das amerikanische Volk gewandt. Darin bittet er die Amerikaner, den Anweisungen von Regierung und Polizei Folge zu leisten und verspricht, dass die Regierung alles in ihrer Macht stehende tun werde, um das Land auf die nahende Katastrophe vorzubereiten.

          Trump spricht von einem Sturm mit „absolut historischem Zerstörungspotenzial“ und erklärt, Amerika stehe zusammen: „Und damit meine ich: total zusammen.“ In Zeiten wie diesen, so Trump, zeige sich die „Stärke und Entschiedenheit“ des amerikanischen Volkes. Es werde aus der Katastrophe stärker hervorgehen „als je zuvor“. Sobald „Irma“ vorbeigezogen sei, werde man außerdem entschieden den Wiederaufbau zerstörter Gebäude und Infrastruktur betreiben.

          Tropensturm „Irma“: Zur Ansicht der Prognose starten Sie das Video unten links, oder klicken Sie unten auf die Zeitleiste. Per Klick auf die Karte sehen Sie die örtliche Windstärke.

          Tropensturm „Irma“ bewegt sich derzeit auf Florida zu. Der Gouverneur des amerikanischen Bundesstaates hat an sämtliche Einwohner appelliert, sich für eine mögliche Evakuierung zu wappnen. Die gesamte Bevölkerung von Florida solle darauf vorbereitet sein, „bald“ ihre Wohngebiete zu verlassen, erklärte Gouverneur Rick Scott am Freitag.

          In Florida droht der Sturm Zerstörungen historischen Ausmaßes anzurichten. „Die Frage ist nicht mehr, ob Florida getroffen wird, sondern wie hart“, hieß es am Freitag vom Katastrophenschutz. Das Zentrum soll am Sonntagmorgen (Ortszeit) die Inselgruppe der Florida Keys auf Höhe von Marathon und die Südküste des Bundesstaats erreichen.

          In der Nacht zum Freitag hat der Hurrikan in der Karibik mindestens 17 Menschen das Leben gekostet.

          Topmeldungen

          Ukraine-Affäre : Pelosi wirft Trump Bestechung vor

          Die Demokraten sehen den Vorwurf des Amtsmissbrauchs gegen Donald Trump durch die öffentliche Aussagen bestätigt. Eine Anklage des Präsidenten wird dadurch immer wahrscheinlicher.

          Notstand ausgerufen : In Venedig wächst die Wut

          Mehr als 80 Prozent der Stadt stehen zwischenzeitlich unter Wasser, die Bewohner sind entsetzt – und sauer auf die Politik: Diese gibt zwar jetzt Millionen Soforthilfe, habe beim Hochwasserschutz aber komplett versagt und stattdessen rücksichtslos den Tourismus gefördert.

          Altmunition im Meer : Sprengstoff im Fisch

          1,6 Millionen Tonnen Munitions- und Sprengstoffreste werden in der deutschen Nord- und Ostsee vermutet. Sie lösen sich langsam auf – und belasten schon jetzt stellenweise Tiere und Pflanzen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.