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Vereinigte Staaten : Tote und Verletzte nach Überschwemmungen in Texas

  • -Aktualisiert am

Viele Menschen in Houston mussten ihrer Autos stehen lassen und sich selbst in Sicherheit bringen. Bild: AP

Der Gouverneur von Texas hat für dutzende Bezirke den Notstand ausgerufen: In dem amerikanischen Bundesstaat reißen von heftigen Regenfällen angeschwollene Flüsse Häuser und Autos mit sich. Und der Regen hört nicht auf.

          Bei Überschwemmungen nach ungewöhnlich starken Regenfällen sind in den amerikanischen Bundesstaaten Texas und Oklahoma mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. Hunderte Einsatzkräfte und Freiwillige suchten am Mittwoch weiter nach Dutzenden Vermissten, die in ihren Autos oder Häusern von den Wassermassen mitgerissen wurden.

          Anderen Texanern hat der Regen die Einrichtung ruiniert. Bilderstrecke

          In Houston, wo am Dienstag in 24 Stunden fast 30 Zentimeter Regen fielen, mussten Tausende Fahrer ihre Wagen auf überfluteten Straßen zurücklassen, um sich in höher gelegenen Vierteln in Sicherheit zu bringen. Da schon mehr als 4000 Häuser der Stadt zerstört wurden und der Nationale Wetterdienst für die kommenden Tage weitere Regenfälle vorhersagte, rief der texanische Gouverneur Greg Abbott für 37 Bezirke den Notstand aus: „Fahrt auf keinen Fall in das aufsteigende Wasser“, sagte er. „Auf den ersten Blick sieht es so aus, als könne man es durchqueren. Die Fluten sind aber ungewöhnlich heftig und reißen euch mit.“

          In der Nähe der Kleinstadt Wimberley südwestlich von Austin hatten die Fluten des Blanco River schon in der Nacht zu Sonntag ein Ferienhaus mitgerissen, in dem zwei Familien das Wochenende verbrachten. „Wir schwimmen mit dem Haus den Fluss hinunter. Ruf unsere Eltern an und bete“, sagte Laura McComb ihrer Schwester noch bei einem Anruf mit dem Smartphone. Während McCombs Ehemann Jonathan einige Stunden später mit Knochenbrüchen gerettet wurde, zählten die Siebenunddreißigjährige und ihre beiden Kinder am Mittwoch zunächst weiter zu den Vermissten.

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