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Nach Starkregen : Tote und Schwerverletzte bei Überschwemmungen in Südfrankreich

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Reißende Flüsse und überschwemmte Straßen: Südfrankreich wurde von heftigem Starkregen heimgesucht. Bild: AFP

In Südfrankreich ist in einer Nacht so viel Regen gefallen wie normalerweise in einem halben Jahr. Bei den anschließenden Überschwemmungen wurden 11 Menschen getötet, acht weitere wurden schwer verletzt.

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          Bei starkem Regen und Überschwemmungen sind im Süden Frankreichs mindestens 11 Menschen ums Leben gekommen. Acht weitere Menschen wurden schwer verletzt, wie das französische Innenministerium am Montag mitteilte. Eine Person wird noch vermisst. Beim TV-Nachrichtensender BFMTV war am Montagabend unter Berufung auf die Zivilsicherheit, die sich in Frankreich vor allem auf die Feuerwehr stützt, von mindestens zwölf Toten die Rede. 

          Die Schulen im betroffenen Département Aude blieben geschlossen, zahlreiche Straßen waren gesperrt, wie die Präfektur auf Twitter mitteilte. Die Menschen waren aufgerufen, ihre Häuser nicht zu verlassen. Drei der Toten wurden Berichten zufolge in Villardonnel und Villegailhenc gefunden, zwei Kommunen im Norden der Stadt Carcassonne.

          Fernsehbilder zeigten Straßen, die sich in reißende Flüsse verwandelt hatten. Autos wurden fortgeschwemmt. Der Präfekt sagte dem Sender „LCI“, in der Nacht zu Montag sei innerhalb weniger Stunden so viel Regen gefallen wie normalerweise in einem halben Jahr. In manchen Kommunen stand demnach das Wasser sechs Meter hoch.

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