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Auf der Covid-19-Station : Tote bei Brand in Klinik in Rumänien

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Ermittler in Schutzanzügen stehen in der zerstörten Intensivstation des Krankenhauses in Piatra Neamt. Bild: dpa

Bei einem Feuer auf der Covid-19-Intensivstation eines rumänischen Krankenhauses sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Schwer verletzt wurde unter anderen ein Arzt, der versuchte, Patienten zu helfen.

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          Bei einem Feuer in der für Covid-19-Kranke reservierten Intensivstation eines rumänischen Provinzkrankenhauses sind am Wochenende mindestens zehn Personen ums Leben gekommen. Weitere sieben wurden verletzt, einige von ihnen schwer. Zu den Schwerverletzten gehörte auch ein diensthabender Arzt, der versucht hatte, den an Beatmungsgeräten angeschlossenen Patienten zu helfen, und sich dabei nach Angaben von Rettungskräften Verbrennungen zweiten und dritten Grades zuzog. Nach vorläufigen Angaben der Behörden in der im Nordosten Rumäniens gelegenen Stadt Piatra Neamt könnte ein Kurzschluss die Ursache für den in der Nacht zum Sonntag ausgebrochenen Brand gewesen sein.

          Rumänien war im Frühjahr wie viele osteuropäische Staaten zunächst vergleichsweise gut durch den Beginn der Corona-Pandemie gekommen. Seit einigen Wochen zeichnet sich jedoch ein deutlicher Anstieg der Infektionszahlen ab, dessen Folgen das schon zu normalen Zeiten oft überlastete Gesundheitssystem des Landes an den Zusammenbruch bringen könnten. In dem Balkanstaat mit seinen knapp 19,5 Millionen Einwohnern waren zu Monatsbeginn zeitweilig mehr als 10.000 neue Infektionen pro Tag gemeldet wurden. Zuletzt waren es ungefähr 8000 Infektionen innerhalb von 24 Stunden.

          Die Regierung in der Hauptstadt Bukarest hatte mit Blick auf die hohen Zahlen zuletzt Einschränkungen des öffentlichen Lebens verfügt, die seit Beginn der vergangenen Wochen in Kraft sind und als „leichter Lockdown“ bezeichnet werden. Für das Land ist die jüngste Entwicklung zusätzlich heikel durch den Umstand, dass am 6. Dezember eigentlich Parlamentswahlen stattfinden sollen. Die Minderheitsregierung von Ministerpräsident Ludovic Orban will unbedingt an diesen Datum festhalten und begründet die jüngsten Einschränkungen auch damit, diese seien unumgänglich, um den regulären Termin für den Urnengang Anfang des kommenden Monats wahren zu können.

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