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Unwetter : Tornados töten 20 Menschen in den Vereinigten Staaten

  • Aktualisiert am

Kurz nachdem Darryl McMorris sich und seine Familie in Sicherheit gebracht hat, wurde ihr Haus vom Tornado zerstört. Bild: AP

Im amerikanischen Süden sind mindestens 20 Menschen bei Tornados und heftigen Regenfällen umgekommen. Vor der Pazifikküste am Pebble Beach werden zwei Menschen vermisst.

          Bei heftigen Unwettern sind am Wochenende im Süden der Vereinigten Staaten mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Die Nothilfebehörde EMA im Bundesstaat Georgia bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass bei den verheerenden Unwettern am Sonntagmorgen (Ortszeit) 14 Menschen getötet wurden.

          Der Gouverneur von Georgia, Nathan Deal, rief für sieben Landkreise seines Bundesstaates den Ausnahmezustand aus. „Diese Stürme haben zu Todesfällen, zahlreichen Verletzungen und weitreichenden Sachschäden geführt“, sagte Deal und forderte die Einwohner zur Vorsicht auf, um Schlimmeres zu verhindern. Die Tornados trafen den Süden von Georgia am frühen Sonntag. Der Wetterdienst meldete den ersten Tornado gegen 4 Uhr Ortszeit. Aber für viele Einwohner kam die Warnung in der Dunkelheit zu spät. Nach Angaben der Katastrophenhilfe richteten in Georgia mindestens elf Tornados schwere Verwüstungen an.

          Im benachbarten Alabama berichteten 15 Landkreise von Sturmschäden. Mindestens vier Menschen wurden nach Angaben des Katastrophenschutzes verletzt. Am frühen Samstag waren bereits in Mississippi vier Einwohner bei Tornados ums Leben gekommen. Mehr als 50 Menschen wurden verletzt.

          Ein Tornado hat in der amerikanischen Stadt Hattiesburg großen Schaden angerichtet.

          In Kalifornien kamen mindestens zwei Menschen ums Leben. Eine 36 Jahre alte Frau starb, nachdem ein Baum auf das Dach ihrer Wohnung gestürzt war, wie Pete Bushby von der örtlichen Brandschutzbehörde bestätigte. Der Baum war dem Bericht zufolge 125 Fuß (38 Meter) hoch – so hoch wie die Christus-Statue in Rio de Janeiro.

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