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Todesfälle bei Hermes : Polizei gibt Entwarnung für Paketzentrum Haldensleben

  • Aktualisiert am

Mitarbeiter stehen vor dem Haupteingang vom Hermes-Paketzentrum in Haldensleben. Bild: dpa

Weil gleich zwei Mitarbeiter an einem Tag starben, war die Aufregung im Hermes-Paketzentrum in Haldensleben groß. Spezialkräfte untersuchten den Tatort nach chemischen und toxischen Stoffen. Nun gab die Polizei Entwarnung.

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          Nach dem Tod von zwei Paketdienstmitarbeitern in Haldensleben in Sachsen-Anhalt hat die Polizei am Mittwochabend endgültig Entwarnung gegeben. „Die Tatortarbeit ist sehr umfangreich und akribisch gelaufen. Es gab keinerlei Hinweise auf gesundheitsgefährdende Stoffe“, sagte Polizeisprecher Frank Küssner am Mittwoch in Magdeburg. Experten für chemische und toxische Stoffe aus Berlin hatten gemeinsam mit der Tatortgruppe des Landeskriminalamts Sachsen-Anhalt nach Hinweisen gesucht, wie die beiden Mitarbeiter am Dienstag binnen 24 Stunden ums Leben kamen. Sie sollten auch Gefahren für medizinisches Personal und weitere Mitarbeiter ausschließen.

          Die Leichen der beiden Männer sollten noch am Mittwoch obduziert werden, um die genaue Todesursache zu ermitteln, sagte Küssner. Mit den Ergebnissen sei frühestens am Donnerstag zu rechnen. Nach den bisherigen Ermittlungen verdichteten sich die Hinweise darauf, dass die Männer eines natürlichen Todes starben.

          Auf dem Gelände des Versandzentrums war in der Nacht zum Dienstag zunächst ein Toter entdeckt worden. Der 58-Jährige soll zusammengebrochen und vor Ort gestorben sein. Laut Hermes handelt es sich um einen Mitarbeiter aus der Betriebstechnik, der keinen Kontakt zu Paketen hatte. Am Nachmittag wurde dann in Haldensleben in einem Transportfahrzeug von Hermes ein weiterer Mitarbeiter tot gefunden. Der 45 Jahre alte Mann saß leblos auf dem Fahrersitz. Die Polizei ermittelt, ob es einen Zusammenhang gibt zwischen den Todesfällen.

          In der Nacht zum Mittwoch hatte Hermes seinen Betrieb vorsichtshalber eingestellt.

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