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Unglück in Pakistan : Tod von Bergsteigern am Nanga Parbat bestätigt

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Der Achttausender Nanga Parbat, aufgenommen im Jahr 2004. (Archivbild) Bild: dpa

Seit dem 24. Feburar hatte es kein Lebenszeichen von zwei Bergsteigern am Nanga Parbat gegeben. Nun wurden die Leichen der Männer in 5900 Meter Höhe gefunden.

          Am Nanga Parbat, einem der höchsten Berge der Welt, sind die Leichen von zwei europäischen Bergsteigern entdeckt worden. Italiens Botschafter in Pakistan betätigte am Samstag auf Twitter den Tod des Italieners Danile Nardi und des Schotten Tom Ballard. Ihre Leichname seien in 5900 Meter Höhe gefunden worden, schrieb Stefano Pontecorvo. Der Kontakt zu den Bergsteigern war am 24. Februar abgerissen, als die beiden versuchten, den 8126 Meter hohen Berg im Westhimalaya zu besteigen.

          Im Norden von Pakistan liegen fünf der weltweit 14 Achttausender. Hunderte Bergsteiger, die meisten aus Europa, versuchen jedes Jahr in der warmen Jahreszeit, die hohen Gipfel zu erklimmen – im Winter wagen nur wenige Menschen derartige Versuche. Am Nanga Parbat waren in den 1930 Jahren mehrere deutsche Expeditionen gescheitert. Erstmals bestiegen wurde der Gipfel 1953 von dem Österreicher Hermann Buhl.

          2013 erschossen pakistanische Extremisten zehn internationale Kletterer und ihren Führer. Der Bergtourismus in Pakistans Norden erholt sich seitdem nur langsam.

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