https://www.faz.net/-gum-9rx6e

Thailand : Sechs Elefanten sterben bei Unglück in Nationalpark

  • Aktualisiert am

Überlebende Elefanten nach dem tragischen Unglück in einem Nationalpark in Thailand Bild: EPA

In einem thailändischen Nationalpark sind mehrere Elefanten beim Versuch ertrunken, ein drei Jahre altes Elefantenkalb zu retten. Zwei Tiere überlebten.

          1 Min.

          In Thailand sind sechs Elefanten auf tragische Weise ums Leben gekommen: Sie stürzten einen steilen Wasserfall im Khao Yai Nationalpark herab und ertranken, wie die Zeitung „The Nation“ am Samstag unter Berufung auf Parkmitarbeiter berichtete. Park-Ranger hätten zunächst ein ungefähr drei Jahre altes Elefantenkalb entdeckt, das ertrunken im Wasserfall gelegen habe. Nicht weit davon entfernt hätten zwei erwachsene, extrem entkräftet wirkende Elefanten verzweifelt versucht, im strömenden Wasser voranzukommen, wohl um ihr Junges zu retten. Bei der anschließenden Suche hätten die Parkaufseher fünf weitere Elefanten gefunden, die alle ertrunken seien.

          Daraufhin sei dieser Abschnitt des Parks für Touristen geschlossen worden, sagte der Tier- und Pflanzenschutzchef des Parks, Thanya Netithamkul, der Zeitung zufolge. Darüber hinaus sei ein Rettungsteam für die beiden erschöpften Elefanten geholt worden.

          Der Wasserfall mit dem Namen „Abgrund der Hölle“ gilt den Zeitungsangaben zufolge als Touristenattraktion, da hier häufig wilde Elefanten gesichtet werden können. Er bekam seinen Namen, weil er extrem steil und hoch ist. Schon des Öfteren stürzten hier Elefanten und andere Tiere in den Tod. Der Park liegt knapp 140 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Bangkok.

          Topmeldungen

          Nach einer langen Nacht in Brüssel ging es für Bundesfinanzminister Olaf Scholz am Mittwoch in Berlin weiter.

          Corona-Bonds : Büchse der Pandora

          Die Behauptung, Corona-Bonds würden ein Ausnahmefall bleiben, zeigt bestenfalls politische Naivität. Wer die Büchse der Pandora öffnet, kann sie nie wieder schließen.
          Linda Tripp spricht im Juli 1998 zu Reportern.

          Linda Tripp : Auslöserin der Lewinsky-Affäre ist tot

          Ihre heimlichen Tonbandaufnahmen brachten vor mehr als 20 Jahren Bill Clintons Präsidentschaft ins Wanken. Nun ist Linda Tripp im Alter von 70 Jahren gestorben. Monica Lewinsky hatte sich kurz vorher noch zu Wort gemeldet.

          Corona-Quarantäne : Stresstest für die Psyche

          Die behördlich angeordnete Isolierung schützt zwar viele Menschen vor tödlichen Krankheiten. Doch sie kann auch schwere seelische Leiden zur Folge haben, mit monatelangen Nachwirkungen. Was kann man dagegen unternehmen?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.