https://www.faz.net/-gum-6mm5l

Texas : Flächenbrände zerstören mehr als 10.000 Hektar Land

  • Aktualisiert am

Auf einem ehemaligen Basketballfeld in Bastrop herrscht nun Chaos und Zerstörung Bild: REUTERS

Großflächige Brände im amerikanischen Bundesstaat Texas haben bereits bis zu 10.100 Hektar Land zerstört. Die örtliche Forstverwaltung beschreibt die Brände als schlimmste Brandsaison, die es je in Texas gab.

          1 Min.

          Verheerende Flächenbrände haben bei Austin im amerikanischen Bundesstaat Texas fast 500 Häuser zerstört. Wie der amerikanische Nachrichtensender CNN berichtete, flüchteten Tausende Menschen vor den Flammen. Das Feuer verwüstete allein in dieser Gegend gut 10.000 Hektar. Bei einem Brand im Osten von Texas starben am Sonntag eine Frau und ihr 18 Monate altes Kind.

          Der Gouverneur von Texas, Rick Perry, nannte die Lage „ernst“. Alle Ressourcen des Bundesstaates würden eingesetzt, um Leben und Eigentum der Bürger zu schützen. Feuerwehrleute kämpften unterstützt von Löschhubschraubern gegen Dutzende von Brandherden. Immer wieder fachten Winde die Flammen an.

          Einwohner flüchten in Notunterkünfte

          Im Bezirk Bastrop County wurden fast 500 Häuser zerstört. Mindestens 5.000 Menschen mussten östlich der Hauptstadt Austin ihre Häuser verlassen und die Nacht in Notunterkünften verbringen. Über der Innenstadt der rund 6.000 Einwohner zählenden Stadt Bastrop stiegen große Rauchwolken auf. Der Brand habe bis zu 10.100 Hektar Land zerstört, teilten die Behörden. Etwa 250 Feuerwehrleute sind rund um die Uhr im Einsatz, um gegen die Flammen anzukämpfen.

          Hilfe aus der Luft: Mit Hubschraubern versucht die Feuerwehr die Brände von oben einzudämmen
          Hilfe aus der Luft: Mit Hubschraubern versucht die Feuerwehr die Brände von oben einzudämmen : Bild: REUTERS

          Seit Sonntag seien in Texas mehr als 60 Brände ausgebrochen. Texas erlebe die schlimmste Brandsaison seit seinem Bestehen, sagte ein Sprecher der Forstverwaltung. Wegen der Trockenheit und der hohen Temperaturen seien seit November Flächen abgebrannt, die etwa die Größe des US-Bundesstaates Connecticut hätten, sagte Gouverneur Perry. Connecticut ist rund 14 000 Quadratkilometer groß.

          Topmeldungen

          Reaktion auf Vorsitzendenwahl : Wie Friedrich Merz seinen Trumpf verspielte

          Der Wunsch, Minister zu werden, kostet Friedrich Merz Unterstützung im eigenen Lager. Führende CSU-Leute üben sich bei Kommentaren zum neuen CDU-Vorsitzenden derweil in Zurückhaltung – um sich die Gunst des eigenen Chefs zu sichern.

          Vor dem Krisengipfel : Ruf nach echtem Lockdown wird lauter

          Vor dem Treffen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten mehren sich Forderungen nach härteren Maßnahmen. Gesundheitsminister Jens Spahn spricht angesichts der neuen Virus-Varianten von „besorgniserregenden Meldungen“.
          Die Seiser Alm: Unter der Woche verliert sich auf dem größten Hochplateau Europas kaum eine Menschenseele. (Symbolbild)

          Nach Lockdown wieder geöffnet : Südtiroler Sonderweg

          Nach dem Lockdown über Weihnachten und Neujahr in ganz Italien hat Südtirol seit dem 7. Januar wieder „geöffnet“ und widersetzt sich dem Lockdown.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.