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Entwarnung nach Waldbrand : Campingplätze in Südfrankreich evakuiert

  • Aktualisiert am

Ein Campingplatz in Südfrankreich (Symbolbild) Bild: Picture-Alliance

In Südfrankreich wüten große Waldbrände. Mehr als Zweitausend Menschen mussten die „Camping-Hauptstadt“ Argelès-sur-Mer, die auch unter deutschen Touristen beliebt ist, zeitweise verlassen.

          Wegen eines Waldbrandes sind in Südfrankreich mehr als 2500 Urlauber von Campingplätzen evakuiert worden. Die Touristen wurden am Montag im Badeort Argelès-sur-Mer in Sicherheit gebracht, wie die Behörden mitteilten. Auch ein bei deutschen Urlaubern beliebter Platz wurde zeitweise geräumt. Wenige Stunden später konnten die Urlauber dann zurückkehren. Verletzt wurde niemand.

          Der Waldbrand war am Montagnachmittag ausgebrochen und durch heftige Winde weiter angeheizt worden. Zur Bekämpfung der Flammen waren unter anderem vier Löschflugzeuge im Einsatz.

          Der auch bei Deutschen beliebte Fünf-Sterne-Campingplatz „Le Dauphin“ für mehr als tausend Besucher wurde den Behörden zufolge vollständig geräumt. „Es gibt keine materiellen oder körperlichen Schäden“, sagte ein Verantwortlicher. Die Urlauber wurden nach Angaben regionaler Medien zwischenzeitlich in der Turnhalle einer Schule untergebracht.

          Das südlich von Perpignan gelegene Argelès-sur-Mer ist bei Campingurlaubern besonders beliebt und wird auch als „Camping-Hauptstadt“ bezeichnet. Im Sommer wächst die Zahl der Menschen in der Gemeinde von 10.000 auf 150.000 an.

          Auch rund 90 Kilometer weiter nördlich gingen rund 300 Hektar Wald und Büsche in Flammen auf. Der Feuerwehr gelang es aber, den Brand nahe der Gemeinden Fabrezan und Ferrals einzudämmen. Wohnhäuser seien nicht bedroht, hieß es.

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