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Sri Lanka : Mindestens sechs Menschen durch Müll-Lawine getötet

  • Aktualisiert am

Soldaten suchen nach Opfern. Bild: AFP

Ein 90 Meter hoher Müllberg ist in Sri-Lanka ins Rutschen geraten und hat rund 40 Häuser unter sich begraben. Mindestens sechs Menschen wurden getötet. Soldaten suchen nach Verschütteten.

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          In Sri Lanka ist eine riesige Müllkippe ins Rutschen geraten und hat viele Menschen und Häuser unter sich begraben. 16 Menschen – unter ihnen vier Kinder – seien gestorben, 34 wurden verletzt. Hunderte Rettungskräfte suchten in der Hauptstadt Colombo weiter nach Verschütteten.

          Nach Behördenangaben wurden rund 40 Häuser zerstört, als der auf rund 90 Meter Höhe aufgehäufte Müll am Stadtrand von Colombo nach starkem Regen ins Rutschen gekommen sei. Zudem brach auf der Deponie Feuer aus.

          Das Ausmaß des Unglücks war nach Polizeiangaben zunächst noch nicht absehbar. Die Retter suchten in den Müllmassen nach Überlebenden. Sri Lankas Präsident Maithripala Sirisena kommandierte Soldaten zur Unterstützung des Bergungseinsatzes ab. Die Armee brachte schweres Räumgerät zum Unglücksort.

          Die offene Müllkippe von Kolonnawa wächst täglich um rund 800 Tonnen Müll, insgesamt sollen dort etwa 23 Millionen Tonnen Abfall gelagert sein. Gesundheitsexperten warnen seit langem vor den Gefahren durch die offene Mülllagerung, auch das srilankische Parlament hatte kürzlich die Schließung verlangt. Den Behörden liegen Pläne zum Bau eines Kraftwerks vor, um aus der Verbrennung des Mülls Energie zu gewinnen.

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