https://www.faz.net/-gum-7l1lh

Saudi-Arabien : 29 Verletzte bei Evakuierung einer Boeing

  • Aktualisiert am

Das Bugrad in der Luft: Die Saudia-Maschine nach der Landung. Bild: REUTERS

Die Landung auf dem Schaumteppich verlief glimpflich, danach kam die Panik: Bei der Evakuierung einer Boeing 767 auf dem Flughafen Medina in Saudi-Arabien sind 29 Menschen verletzt worden.

          1 Min.

          Bei der Bruchlandung einer Boeing 767-300ER in Saudi-Arabien sind 29 Menschen verletzt worden, drei von ihnen schwer. Elf Menschen wurden ins Krankenhaus gebracht. Nach Angaben der Luftfahrtbehörde war die mit Pilgern besetzte Maschine am Sonntag zur Notlandung in Medina gezwungen, weil ein Fahrwerk nicht richtig ausgefahren werden konnte.

          Videos zeigen, wie das Flugzeug über das Rollfeld schleift und einen Funkenschweif hinter sich herzieht. Nach der Landung hängt das Bugrad der am Boden liegenden Maschine in der Luft. Einem Augenzeugen zufolge hatte die Maschine zuvor zwei Landeversuche abgebrochen. Der Flughafen in Medina wurde nach dem Unglück für 24 Stunden gesperrt.

          Die Boeing 767-300ER mit der Kennung HS-BKE in der Nacht in Medina.
          Die Boeing 767-300ER mit der Kennung HS-BKE in der Nacht in Medina. : Bild: REUTERS

          Der Sprecher der Saudi-Arabischen Luftfahrtbehörde Khaled Bin Abdullah Khaybar sagte, die Passagiere hätten sich die Verletzungen bei der Evakuierung der Maschine zugezogen, als sie panisch versuchten, das Flugzeug zu verlassen. Die Chartermaschine, die der Fluggesellschaft Saudia gehört, war mit 299 Passagieren und 16 Besatzungsmitgliedern an Bord auf dem Weg von Maschhad in Iran in die heilige Stadt Medina, nach Mekka die zweitwichtigste heilige Stätte des Islam.

          In einer Stellungnahme teilte die Fluggesellschaft mit: „Saudia drückt allen verletzten Passagieren ihr Mitgefühl aus und betet zu Allah dem Allmächtigen, auf dass er ihnen schnelle Genesung zuteil werden lässt.“

          Topmeldungen

          Grundsatzurteil gegen VW: Getäuschten Dieselfahrern steht Schadenersatz zu, hat der Bundesgerichtshof entschieden.

          F.A.Z. Exklusiv : Kommen die Turboverfahren?

          Zigtausende Dieselfälle sind der deutschen Justiz eine Warnung gewesen. Damit so etwas nicht wieder passiert, fordern die Minister der Länder eine schnellere Klärung von Grundsatzfragen. Ein neues Verfahren könnte dabei helfen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.