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Flixbus auf A9 verunglückt : Mindestens ein Toter und sieben Schwerverletzte

  • Aktualisiert am

Umgekippter Flixbus auf der A9 bei Leipzig Bild: dpa

Bei einem Busunglück in der Nähe von Leipzig ist mindestens ein Mensch gestorben. Ein Fernbus hatte sich auf der Autobahn überschlagen. War ein Sekundenschlaf des Fahrers die Ursache?

          Bei einem schweren Unfall mit einem Reisebus sind auf der Autobahn 9 nahe Leipzig mindestens ein Mensch getötet und mehr als 70 Menschen verletzt worden. Mindestens sieben Personen erlitten bei dem Unfall schwere Verletzungen, wie eine Sprecherin der Autobahnpolizei Weißenfels FAZ.NET am frühen Sonntagabend sagte. Sämtliche Insassen des Reisebusses hätten mehr oder minder schwere Verletzungen erlitten, hieß es weiter. Zunächst war von mindestens 13 Schwerverletzten die Rede gewesen.

          Demnach überschlug sich der Bus des Unternehmens Flixbus gegen 17.30 Uhr zwischen den Anschlussstellen Leipzig-West und Bad Dürrenberg. Anschließend blieb das Fahrzeug auf der Seite liegen. Bilder von der Unfallstelle zeigten ein völlig zerstörtes Wrack. Andere Verkehrsteilnehmer waren in den Unfall nicht involviert. Zu einer möglichen Geschwindigkeitsüberschreitung konnte die zuständige Polizei bislang noch nichts sagen.

          Eine Sprecherin der Autobahnpolizei hatte am Sonntagabend gesagt, man gehe nach ersten Ermittlungen davon aus, dass ein sogenannter Sekundenschlaf des Fahrers zu dem Unfall geführt habe. Diesen Verdacht wollte ein Sprecher der Polizei in Halle in der Nacht zu Montag ausdrücklich nicht bestätigen und verwies auf die laufenden Ermittlungen zum Unfallhergang. Zum Zustand der Verletzten konnte die Polizei am frühen Morgen keine weiteren Angaben machen.

          Nach Angaben der Polizei waren zum Zeitpunkt des Unfalls 75 Fahrgäste an Bord des Busses. Die A9 wurde an der Unfallstelle in beide Richtungen voll gesperrt. In Fahrtrichtung München rechnet die Polizei noch bis Montagfrüh mit Behinderungen.

          „Der Bus war im Auftrag von Flixbus planmäßig zwischen Berlin und München unterwegs“, bestätigte das Reiseunternehmen der dpa. „Unser Mitgefühl gilt den betroffenen Fahrgästen und Busfahrern sowie deren Familien und Freunden.“

          Angehörige betroffener Fahrgäste können sich für individuelle Auskünfte an die gebührenfreie Telefonnummer 00800 30013730 wenden.

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