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Anhaltende Trockenheit : Rom muss nachts den Wasserdruck reduzieren

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Die Tiber führt wegen der anhaltenden Trockenheit in diesem Sommer einen besonders niedrigen Wasserstand. Bild: AP

Weil es in diesem Sommer zu wenig Niederschlag gegeben hat, muss die Stadt Rom nun doch Wasser sparen. Ab September wird nachts der Wasserdruck reduziert. Ein Bischof ruft zu Gebeten für Regen auf.

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          Wegen der anhaltenden Trockenheit muss Rom nun doch sparsamer mit Wasser umgehen. Die Versorgergesellschaft Acea teilte mit, von Anfang September an müsse in den Haushalten von 23.30 Uhr bis morgens um 5.00 Uhr mit Wasserknappheit gerechnet werden, denn in diesen Stunden werde der Wasserdruck reduziert. In den betroffenen Stadtteilen könnte das Trinkwasser dann vor allem in höheren Stockwerken ausbleiben. Für die Versorgung von Krankenhäusern sollen Tankwagen bereitstehen.

          Die Regenmenge in diesem Sommer liege 70 Prozent unter dem Mittel der vergangenen drei Jahre, teilte Acea weiter mit. Die Wasserknappheit ergebe sich aus der Kombination einer reduzierten Entnahme aus dem Braccianer See und der Rückkehr vieler Römer nach den Ferien. Ein Faktor für die unsichere Versorgungslage sei auch das marode Leitungssystem.

          Seit Mai repariert Acea in dem 4700 Kilometer langen Netz mehr als 1300 undichte Stellen. Derweilen rief Rietis Bischof Domenico Pompili zu Gebeten für Regen auf. Priester sollten besondere Bittmessen „ad petendam pluviam“ feiern (lateinisch für „um Regen zu erbitten“), schrieb die Bistumszeitung „Frontiera“.

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