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Rettungskräfte verletzt : Jacht in Minden explodiert

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Die zerstörte Motorjacht «Gina» liegt halb versunken im Mindener Hafenbecken. Bild: dpa

Erst war es nur ein Schwelbrand, dann explodierte das Boot. Dabei wurden zwölf Feuerwehrleute und ein Polizist verletzt. Das Unglück in Ostwestfalen gibt den Ermittlern Rätsel auf.

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          Nach der Explosion einer Motorjacht im Hafen von Minden (Nordrhein-Westfalen) mit 13 Verletzten hat am Mittwochmorgen die intensive Suche nach der Ursache begonnen. Bei dem Unglück waren zwölf Feuerwehrleute und ein Polizist verletzt worden. Noch ist unklar, wieso das Feuer überhaupt ausbrach und was die anschließende Explosion ausgelöst hat.

          „Das Schiff ist stark zerstört. Man muss davon ausgehen, dass es sehr schwierig wird, die Brandursache zu ermitteln“, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei am Morgen auf Anfrage der dpa. Zwar versuche man, anhand der Trümmer des Wracks neue Erkenntnisse zu gewinnen. Ob das aber überhaupt gelinge, sei momentan fraglich. Wie die Wasserschutzpolizei in Duisburg mitteilte, ist unklar, ob erste Ergebnisse schon im Laufe des Tages vorliegen können. Zunächst hieß es, aller Wahrscheinlichkeit gebe es am Mittwoch schon weiterführende Ermittlungsergebnisse.

          Boot mehrere Meter in die Luft geschleudert

          Angerückt war die Feuerwehr am Dienstagabend eigentlich, um einen Schwelbrand auf der Jacht zu löschen. „Sie gingen mit Atemschutzmasken über den Steg auf das Boot. Dann gab es eine fürchterliche Explosion“, schilderte ein Polizeisprecher in der Nacht. Das Boot sei mehrere Meter in die Luft geschleudert worden.

          Zunächst hieß es, es könnte sein, dass auf der Jacht durch die Hitze des Brandes Batterien explodiert sind. Dies sei aber noch nicht bestätigt, sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Man wolle zum jetzigen Zeitpunkt nicht über die mögliche Ursachen für die Explosion spekulieren.

          Einer der verletzten Feuerwehrmänner schwebte zunächst in Lebensgefahr, sein gesundheitlicher Zustand habe sich aber verbessert, hieß es. Einer ersten Schätzung zufolge beträgt der Schaden etwa 500.000 Euro.

          Zwei andere Boote wurden beschädigt. Ein am Hafen abgestelltes Auto sei nur noch Schrott. Nachdem der Verkehr auf dem Kanalhafen in der Nacht vorübergehend gesperrt war, können dort nun wieder Schiffe fahren.

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