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Nach Brand in Unkel : Rechtsrheinische Bahnstrecke soll wieder freigegeben werden

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Löscharbeiten am Donnerstag nach dem Brand von drei Güterwaggons in Unkel Bild: EPA

Tagelang ist die rechtsrheinische Bahnstrecke zwischen Koblenz und Köln nach dem Brand von drei Güterwaggons gesperrt. Nun soll sie zum Start der neuen Woche wieder freigegeben werden.

          Nach dem Brand von drei Güterwaggons in Unkel (Kreis Neuwied) soll die rechtsrheinische Bahnstrecke zwischen Koblenz und Köln am Montagmorgen wieder freigegeben werden. Wie ein Sprecher der Deutschen Bahn am Sonntag mitteilte, dürften die Arbeiten an den Gleisen noch bis Sonntagabend dauern. Die Reparatur der Oberleitungen sei bereits abgeschlossen. Die Züge sollen dann am Morgen wieder fahren können. Pendler sollten sich aber am Montag online noch einmal genau informieren.

          Bis dahin werden sämtliche Züge weiter über die gegenüberliegende Seite des Rheins umgeleitet. Wie der Sprecher sagte, gab es am Sonntag keine Teilausfälle oder Verspätungen mehr. Zwischen dem rheinland-pfälzischen Linz am Rhein und dem Rhöndorfer Bahnhof in Nordrhein-Westfalen pendelten Busse und Taxen. Der Bahnsprecher wies darauf hin, dass auf der Strecke zwischen Troisdorf und Bonn-Beuel planmäßig Bauarbeiten stattfänden und die Züge daher in Beuel enden.

          Die drei Güterwaggons mit Spraydosen und Kosmetikartikeln waren in der Nacht zum Donnerstag in Flammen aufgegangen. Auch ein vierter Waggon einer Privatbahn wurde beschädigt. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Rund 60 Anwohner mussten vorsorglich ihre Häuser bis zum Morgen verlassen. Unglücksursache und Schadenshöhe waren vorerst unklar. Die Bundespolizei vermutete am Donnerstag festgefahrene Bremsen als Auslöser. Die rechtsrheinischen Gleise sind der Deutsche Bahn zufolge Teil von Europas meistbefahrener Güterzugstrecke zwischen Genua und Rotterdam.

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