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Cäsium 134 : Radioaktive Spuren von Fukushima-Unfall an Amerikas Küste

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Das Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi im August 2013 Bild: AP

Der Atomunfall im japanischen Fukushima liegt vier Jahre zurück, doch die Folgen sind nun auch in Nordamerika zu spüren. An der Küste wurde radioaktives Cäsium 134 gefunden.

          Vier Jahre nach dem Atomunfall im japanischen Fukushima sind erstmals vor der Küste Nordamerikas radioaktive Spuren des Vorfalls nachgewiesen worden. In zwei Proben, die im Februar im Pazifik vor der kanadischen Provinz British Columbia genommen wurden, wurde erstmals Cäsium 134 entdeckt, teilte das Wissenschaftlernetzwerk InFORM am Dienstag auf seiner Internetseite mit. Das Isotop ist charakteristisch für den Atomunfall, der sich in Folge eines Tsunamis am 11. März 2011 im Atomkraftwerk Fukushima ereignet hatte.

          Jay Cullen von der University of Victoria, der InFORM angehört, sagte dem kanadischen Radiosender CBC, die Cäsium 134-Konzentration liege etwa tausendfach unter der für Trinkwasser empfohlenen Höchstmenge. Dass die Spuren jetzt die nordamerikanische Küste erreichten, sei anhand von Computermodellen bereits vorhergesagt worden. InFORM erklärte, um die Auswirkungen des Atomunfalls in Fukushima auf die Umwelt vollständig zu klären, seien noch mehrere Jahre notwendig.

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