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Flugzeug komplett ausgebrannt : Pilot stirbt bei Absturz von Ultraleichtflugzeug bei Gera

  • Aktualisiert am

Das abgestürzte Ultraleichtflugzeug bei Gera ist vollständig ausgebrannt. Bild: dpa

In Gera ist am Montagnachmittag ein Sportflugzeug abgestürzt und ausgebrannt. Dabei wurde der 64 Jahre alte Pilot getötet. Die Polizei und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung haben die Ermittlungen aufgenommen.

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          Beim Absturz eines Ultraleichtflugzeuges in der Nähe des Verkehrslandeplatzes Gera-Leumnitz ist der 64 Jahre alte Pilot ums Leben gekommen. Das Flugzeug habe nach dem Absturz am Montag Feuer gefangen, teilte die Polizei mit. Nach ersten Ermittlungen ereignete sich das Unglück am Montag direkt nach dem Start, wie ein Polizeisprecher auf Anfrage sagte. Laut Feuerwehr berichteten Zeugen zunächst von einem kleinen Flugzeug, das brennend in einem Baum hänge. Der Pilot sei noch an der Unglücksstelle gestorben, hieß es.

          Als die Rettungskräfte eintrafen, hätten sie ein brennendes Wrack vorgefunden. Alarmiert worden seien sie gegen 15.00 Uhr. „Es brannte komplett aus“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr Gera. Schnell war klar, dass der Pilot nicht überlebt haben konnte. Feuerwehrleute sprachen von einem Trümmerfeld. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen soll kein Passagier in dem Kleinflugzeug gewesen sein.

          BFU wurde eingeschaltet

          Das Ultraleichtflugzeug sei schräg gegenüber von dem Verkehrslandeplatz nicht weit vom Gelände eines Autohauses und in der Nähe eines Einkaufszentrums abgestürzt, berichteten die Rettungskräfte. „Es war knapp daneben“, sagte einer von ihnen. Die Feuerwehr konnte nach Angaben des Sprechers den Brand schnell löschen und damit das Übergreifen der Flammen auf ein trockenes Waldstück verhindern.

          Zur Unfallursache gab es zunächst keine Angaben – noch liefen die Untersuchungen, so die Polizei. Spezialisten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (Braunschweig) seien im Einsatz.

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