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Autopsiebericht : Pilot des Hubschraubers von Kobe Bryant stand bei Unglück nicht unter Drogen

  • Aktualisiert am

Der Autopsiebericht aus Los Angeles entlastet den Piloten des Hubschraubers von Kobe Bryant. Bild: AP

Ende Januar stürzte der Hubschrauber des Basketballstars bei dichtem Nebel ab. Nun hat die Gerichtsmedizin von Los Angeles den Autiopsiebericht vorgelegt.

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          Der Pilot des Hubschraubers des amerikanischen Basketballstar Kobe Bryant hat vor dem Absturz weder Alkohol getrunken noch Drogen genommen. Das habe die Autopsie des 50 Jahre alten Mannes ergeben, teilte die Gerichtsmedizin von Los Angeles am Freitag mit. Bei toxikologischen Untersuchungen seien weder Alkohol noch Drogen im Körper des Piloten nachgewiesen worden. Bei Bryant wurde demnach das Medikament Ritalin gefunden, das vor allem zur Behandlung der sogenannten Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS, verordnet wird.

          Bryants Privathubschrauber war Ende Januar nordwestlich von Los Angeles bei dichtem Nebel abgestürzt. Alle neun Insassen kamen ums Leben, unter ihnen Bryant und seine 13 Jahre alte Tochter Gianna. Dem Autopsiebericht zufolge starben alle Opfer durch stumpfe Gewalteinwirkung. Der 41 Jahre alte Bryant erlitt demnach fast am gesamten Körper schwerste Verletzungen. „Diese Verletzungen sind schnell, wenn nicht sofort tödlich“, schrieb der Gerichtsmediziner.

          Das Unglück und der Tod des Baskelballstars hatten weltweit Bestürzung ausgelöst. Bryants Witwe Vanessa hat Klage gegen die Hubschrauber-Firma eingereicht. Sie geht zudem juristisch gegen die Erben des Piloten vor. Die genaue Ursache des Unglücks wird noch untersucht.

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