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Wirbelsturm „Phanfone“ : Mindestens 17 Tote durch Taifun auf den Philippinen

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Ein umgestürzter Strommast liegt in Balasan auf der Straße, nachdem die Stadt von Taifun „Phanfone“ getroffen wurde. Bild: EPA

Während der Weihnachtsfeiertage richtet der Wirbelsturm auf den Philippinen verheerende Schäden an. Mindestens 17 Menschen sterben, weitere gelten als vermisst.

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          Auf den Philippinen sind in Folge des Taifuns „Phanfone“ an Weihnachten mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Das teilten die Behörden am Donnerstag mit. Der Sturm, der am Dienstagnachmittag im Ort Salcedo in der östlichen Provinz Eastern Samar auf Land traf, hatte mit Windböen von bis zu 160 Stundenkilometern vor allem die östlich und zentral gelegenen Provinzen des Inselstaats getroffen.

          Die Toten wurden aus den Provinzen Iloilo, Leyte und Capiz gemeldet. Zwei der Opfer starben demnach an Stromschlägen, ein weiteres wurde von einem umstürzenden Mangobaum erschlagen. Zudem galten in Iloilo weitere sechs Menschen als vermisst.

          Wegen des Taifuns hatten Tausende Menschen auf den Philippinen Weihnachten in Notunterkünften verbracht. Der Fährverkehr wurde zeitweise eingestellt, zudem wurden mehr als 100 Inlandsflüge abgesagt. Der riesige Inselstaat mit mehr als 100 Millionen Einwohnern ist das einzige Land in Südostasien mit einer mehrheitlich christlichen Bevölkerung. Mehr als 80 Prozent bekennen sich zum Christentum. Weihnachten wird dort groß gefeiert.

          „Phanfone“ ist nach Angaben der Wetterbehörde bereits der 21. Zyklon in diesem Jahr. Einer der stärksten Stürme, der in jüngerer Vergangenheit auf den Philippinen wütete, war der Taifun „Haiyan“ im November 2013. Mehr als 6300 Menschen wurden damals getötet, mehr als vier Millionen verloren ihre Häuser.

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