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Östlich von Manila : Fähre mit mehr als 250 Menschen vor den Philippinen gekentert

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Bild: Google Earth

Bei unruhiger See war eine Fähre zur abgelegenen Insel Polillo unterwegs. Das Schiff kenterte östlich von Manila. Rettungskräfte sind im Einsatz.

          Vor der Küste der Philippinen ist am Donnerstag eine Fähre mit 251 Menschen an Bord gekentert. Es gebe Bericht über Opfer, aber die Zahl sei noch unklar, sagte ein Sprecher der Küstenwache, Armand Balilo, bei einer Pressekonferenz. Hubschrauber und Schiffe seien auf dem Weg zum Unglücksort nahe der Stadt Real rund 70 Kilometer östlich der philippinischen Hauptstadt Manila.

          Das Schiff war nach Angaben der Küstenwache bei unruhiger See auf dem Weg von Real zu der abgelegenen Insel Polillo. Einige Passagiere der gekenterten Fähre seien von Schiffen, die in der Nähe unterwegs waren, gerettet worden.

          Der Süden der Philippinen bereitet sich derzeit auf den Tropensturm „Tembin“ vor, der laut Vorhersagen am Freitagmorgen auf Land treffen soll. Für die Stadt Real und die Insel Polillo habe zum Zeitpunkt der Abfahrt keine Unwetterwarnung vorgelegen, sagte Balilo.

          Für die Philippinen mit ihren mehr als 7000 Inseln sind Schiffe eines der Hauptverkehrsmittel. Da die Fähren oftmals schlecht gewartet und überfüllt sind, kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen. Vor genau 30 Jahren waren bei dem bislang schlimmsten Schiffsunglück in der Geschichte des Landes mehr als 4300 Menschen ums Leben gekommen.

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