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Ermittler bestätigen : Patientin hat verheerenden Brand in Bochum gelegt

  • -Aktualisiert am

Große Teile des Dachstuhles der Klinik in Bochum sind zerstört. Bild: dpa

Zu dem folgenschweren Brand in der Bochumer Uniklinik kam es, weil sich eine 69-Jährige mit brennbarem Desinfektionsmittel übergossen und angezündet hat. Davon sind Ermittler überzeugt.

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          Der verheerende Brand in der Bochumer Uniklinik Bergmansheil ist „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ von einer Patientin gelegt worden, das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit.

          Reiner Burger

          Politischer Korrespondent in Nordrhein-Westfalen.

          Die 69 Jahre alte aus Hagen stammende Frau habe sich am Freitagmorgen gegen 2.30 Uhr in selbstmörderischer Absicht mit einem brennbaren Desinfektionsmittel übergossen und angezündet. Neben der Frau starb auch ein 41 Jahre alter bettlägriger Patient aus Marl im Nachbarzimmer.

          Keiner der Patienten schwebt mehr in Lebensgefahr

          Die Ermittler korrigierten am Dienstag die Zahl der Verletzten nach unten. Anders als zunächst von den Einsatzkräften berichtet, zogen sich nicht 16, sondern zehn Patienten Verletzungen zu; sieben von ihnen wurden schwer verletzt. Keiner der Patienten schwebt mehr in Lebensgefahr. Nach Angaben der Ermittler entstand am betroffenen Haus 1 der Klinik ein Schaden, „der im dreistelligen Millionenbereich liegen könnte“.

          Der Brand hatte sich am Freitagmorgen schnell ausgebreitet. Ursache dafür sei aber nicht wie zunächst angenommen ein Bettenlager im Dachgeschoss gewesen. „Ein solches Lager ist dort nicht vorhanden“, so Polizei und Staatsanwaltschaft. Vermutlich habe es im Dachstuhl vielmehr eine „Kaminwirkung“ für die schnelle Ausbreitung des Feuers gegeben.

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