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Pakistan : Zwei Bergsteiger am Nanga Parbat vermisst

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Der Achttausender Nanga Parbat, aufgenommen im Jahr 2014. (Archivbild) Bild: AFP

Seit Sonntag hat es kein Lebenszeichen von zwei Bergsteigern am Berg Nanga Parbat gegeben. Zuletzt hatte sich einer der beiden Vermissten bei seiner Frau gemeldet.

          Am 8125 Meter hohen Nanga Parbat in Pakistan wächst die Sorge um die vermissten Bergsteiger Daniele Nardi und Tom Ballard. Das letzte Lebenszeichen soll es am Sonntagabend gegeben haben, als Nardi Kontakt zu seiner Frau hatte. Seither wurden der Italiener und der Brite weder gesichtet, noch haben sie sich per Satellitentelefon gemeldet. Zunächst war angenommen worden, Nardi, der zum vierten Mal im Winter an den Nanga Parbat gereist ist, und Ballard, der Sohn der britischen Alpinistin Alison Hargreaves, die 1995 beim Abstieg vom K2 ums Leben kam, hätten wegen des schlechten Wetters keinen Kontakt herstellen können. Weil auch in den Nächten kein Licht wahrgenommen wurde, sollte am Mittwoch Ali Sadpara, ein pakistanischer Bergsteiger, der den Nanga Parbat 2016 wintererstbestiegen hat, von Skardu per Hubschrauber für einen Sucheinsatz an den Fuß des Berges gebracht werden.

          Ali Sadpara schrieb aber auf Facebook, der Flug sei aufgrund des Wetters gestrichen worden. Weil das Wetter in der Region am Mittwoch aber als recht gut beschrieben wurde, ist anzunehmen, dass aufgrund der Spannungen zwischen Pakistan und Indien der Luftraum gesperrt wurde. Auch die beiden Expeditionen, die im Basislager des K2 auf ihre Chance warten und die sich für eine Rettungseinsatz bereit halten, können nicht an den Nanga Parbat gebracht werden. Vor etwas mehr als einem Jahr gab es schon einen ähnlichen Vorfall. Im Januar 2018 wurde die Französin Elizabeth Revol von Denis Urubko und Adam Bielecki, die zu diesem Zeitpunkt wegen des Versuchs einer Wintererstbesteigung am K2 unterwegs waren, vom Nanga Parbat gerettet, nachdem Revol ihren Seilpartner Tomek Mackiewicz in 7200 Metern zurücklassen musste.

           

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