https://www.faz.net/-gum-9376g

Straße versinkt im Moor : Ostseeautobahn 20 komplett gesperrt

  • Aktualisiert am

Das abgesackte Autobahnteilstück der A20 an der Trebeltalbrücke bei Tribsees Bild: dpa

Die Ostseeautobahn 20 versinkt immer tiefer im Moor. Aus Sicherheitsgründen mussten nun auch die Fahrbahnen Richtung Osten geschlossen werden.

          Auch die letzte verbliebene Fahrspur der Ostsee-Autobahn 20 bei Tribsees ist am Freitag bis auf Weiteres gesperrt worden. Die Sperrung erfolge aus Sicherheitsgründen, weil nun auch diese Fahrbahn absacke, erklärte das Verkehrsministerium. Zudem werde der Verkehr über eine kürzere Strecke als bisher umgeleitet. In rund vier Wochen soll zudem eine Behelfsausfahrt die Umleitung weiter verkürzen. Mit der Bauvorbereitung sei bereits begonnen worden, hieß es.

          Nach derzeitigen Plänen soll im Sommer 2018 eine Behelfsbrücke zur Verfügung stehen, um die Umleitungsstrecken zu entlasten. Für die endgültige Reparatur der A20 wird mit einer Dauer von mehreren Jahren gerechnet.

          Auf der Fahrspur in Richtung Rostock war auf einer Länge von etwa 100 Metern die auf Moor gebaute Fahrbahn abgebrochen. In diesem Abschnitt ist ein riesiges Loch von etwa 10 Metern Breite, 40 Metern Länge und durchschnittlich 2,50 Meter Tiefe entstanden. Ende September war ein Teil der Ostseeautobahn unerwartet gesperrt worden, weil die auf Moor gebaute Fahrbahn nach und nach um mehr als einen halben Meter abgesackt war.

          Auf der Fahrspur in Richtung Rostock war auf einer Länge von etwa 100 Metern die auf Moor gebaute Fahrbahn abgebrochen. Bilderstrecke

          Topmeldungen

          EU-Gericht urteilt : Drohen jetzt auch neuesten Dieselautos Fahrverbote?

          Statt auf dem Prüfstand muss der Schadstoffausstoß von Autos inzwischen auf der Straße gemessen werden. Im Schnellverfahren wurden Stickoxid-Grenzwerte gelockert. Das ist nicht zulässig, urteilte jetzt das EU-Gericht – und ebnet damit den Weg für neue Fahrverbote.

          Rote Karte für Müller : „Nee, nee, das war keine Absicht“

          Erstmals in seiner Profikarriere sieht Thomas Müller die Rote Karte. Der üble Tritt ins Gesicht seines Gegners überschattet auch eine Bestmarke für den Stürmer. Danach gibt er sich ziemlich wortkarg.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.