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Sturm an Amerikas Ostküste : „Isaias“ hat wieder Hurrikan-Stärke

  • Aktualisiert am

Regenfall in Garden City, South Carolina Bild: AP

Hurrikan „Isaias“ ist auf die amerikanische Ostküste getroffen und bringt Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern mit sich. Experten erwarten bis zu 200 Liter Regen pro Quadratmeter. Präsident Trump nennt die Gefahr „sehr ernst“.

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          Hurrikan „Isaias“ ist am Montagabend in der Nähe von Ocean Isle Beach im amerikanischen Bundesstaat North Carolina auf Land getroffen. Dem Nationalen Hurrikanzentrum NHC zufolge brachte er dabei Windgeschwindigkeiten von mehr als 130 Kilometern pro Stunde. Zuvor war „Isaias“ von einem Tropensturm zu einem Hurrikan hochgestuft worden. Das amerikanische Hurrikanzentrum NHC warnte insbesondere die Bewohner der Bundesstaaten North und South Carolina vor Sturmfluten von bis 1,50 Meter in Küstennähe und Regen von bis zu 200 Litern pro Quadratmeter. Auch für andere Küstenteile galten Sturmwarnungen, selbst Teile Maines mussten am Mittwoch mit Überflutungen rechnen.

          Das NHC warnte auch vor möglichen Tornados in North Carolina am Montagabend und Dienstagmorgen, und im Osten Virginias und Südneuengland am späteren Dienstag. „Isaias“ bewegte sich mit etwa 35 Kilometern pro Stunde in Richtung Nordnordost. Geschäfte und Restaurants an der Küste schlossen früher, Küstenbewohner räumten Gartenmöbel weg, Fährenbetreiber evakuierten vorgelagerte Inseln und Behörden gaben Sandsäcke aus. Präsident Donald Trump nannte die Gefahr durch den Sturm am Montag „sehr ernst“. In der Karibik waren vergangene Woche zwei Menschen ums Leben gekommen.



          Hurrikan „Isaias“ an der amerikanischen Ostküste

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