https://www.faz.net/-gum-9i24w

Unglück im Ostallgäu : 20 Verletzte bei Unfall mit zwei Pferdekutschen

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

Was als Weihnachtsausflug begann, endete als schweres Unglück: Im Ostallgäu sind zwei Pferdekutschen aufeinandergeprallt. 20 Personen wurden dabei verletzt, darunter auch Kinder.

          1 Min.

          Bei einem schweren Unfall mit zwei Pferdekutschen sind im Ostallgäu (Bayern) am ersten Weihnachtsfeiertag 20 Menschen verletzt worden, darunter auch Kinder. Nach den vorläufigen Ermittlungen der Polizei waren die Kutschgespanne hintereinander auf Schnee in der Ferienregion unterwegs, jeweils mit zehn Urlaubsgästen an Bord. Als die vordere Kutsche an einem Bahnübergang halten musste, gingen die Pferde des hinteren Gespanns aus noch ungeklärter Ursache durch, wie die Polizei mitteilte. Die hintere Kutsche prallte auf das Gespann davor und kippte mit den Fahrgästen um.

          18 Personen wurden mittelschwer bis leicht verletzt, zwei Personen schwer, darunter die Kutscherin eines der beiden Gespanne. Ein Schwerverletzter musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden, wie ein Sprecher der Polizei in Pfronten der Deutschen Presse-Agentur sagte.

          Der Unfall am Nachmittag löste einen Großeinsatz in der Region aus. 30 Sanitäter und fünf Notärzte kümmerten sich um die Verletzten. Drei Rettungshubschrauber kamen zum Einsatz, darunter einer aus dem benachbarten Österreich. Die Polizei ermittelt jetzt wegen fahrlässiger Körperverletzung.

          Topmeldungen

          Mobbing: 95 Prozent der Zwölf- bis 13-Jährigen besitzen ein Smartphone. 
Leider nutzen Kinder die Geräte auch, um Angst und Hass zu verbreiten, wie auf dem Foto zu sehen ist. Der Studie „Cyberlife III“ zufolge können die Folgen fatal sein: Jedes vierte digitale Mobbingopfer hatte Suizidgedanken, jedes fünfte trank Alkohol, jedes dritte Opfer fühlte sich dauerhaft belastet.

          Cybermobbing : Wenn das eigene Kind per Whatsapp bedroht wird

          „Du kleine Schlampe“: Wenn das eigene Kind per Whatsapp übel beleidigt und mit Gewalt bedroht wird, ist eine Grenze überschritten. Was passiert, wenn man dagegen juristisch vorgeht? Ein Erfahrungsbericht.
          Szenenbild aus dem Teaser: Steffen Menneke spielt den Attentäter.

          Attentat von Hanau : Dürfen Filme wirklich alles?

          Der Regisseur Uwe Boll, eher berüchtigt als berühmt, hat einen Film über den Massenmörder von Hanau inszeniert. Angehörige sind empört, die Obrigkeit protestiert. Aber keiner hat das Werk gesehen.

          Kampf gegen Schwarzarbeit : Unterwegs mit dem Zoll

          Auf der Suche nach illegal Beschäftigten: Zollbeamte überprüfen Baustellen, um zu klären, ob die Arbeiter regulär bezahlt werden. Das dient auch dem Wettbewerb.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.