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Oklahoma : Autofahrerin rast bei Uni-Parade in Menschenmenge

  • Aktualisiert am

Einsatzkräfte an der Unglücksstelle in der Stadt Stillwater Bild: AP

Vier Tote, mehr als 40 Verletzte: Eine vermutlich betrunkene Fahrerin macht ihren Wagen zur tödlichen Waffe. Menschen seien „wie Puppen durch die Luft geschleudert“ worden.

          Bei einer Universitätsparade im amerikanischen Bundesstaat Oklahoma hat eine womöglich betrunkene Autofahrerin vier Menschen getötet. Drei Menschen starben sofort, ein zweijähriges Kind erlag später seinen Verletzungen, wie die Polizei der Stadt Stillwater mitteilte. 44 Menschen wurden demnach bei dem Unglück verletzt, acht davon schwer. Die 25 Jahre alte Autofahrerin wurde festgenommen, nach Angaben der Polizei stand sie möglicherweise unter Alkohol-, Drogen- oder Medikamenteneinfluss.

          Der Unfall ereignete sich den Angaben zufolge gegen zehn Uhr morgens während des alljährlichen Treffens von tausenden ehemaligen und neuen Studenten der Oklahoma State University in der Stadt Stillwater. Örtliche Medien zitierten die Augenzeugin Konda Walker, wonach die Zuschauer zuerst gedacht hatten, der schnell fahrende Wagen sei Teil der Show. Doch dann seien Menschen „wie Stoffpuppen durch die Luft geschleudert“ worden und unter den Zuschauern sei Panik ausgebrochen.

          Die Polizei erklärte, sie ermittle wegen des Verdachts des Totschlags. Die Gouverneurin von Oklahoma, Mary Fallin, erklärte, ihre „Gedanken und Gebete“ seien mit den Opfern und ihren Angehörigen. Sie kündigte an, noch am selben Tag nach Stillwater zu kommen. Die Universität sprach den Betroffenen des „tragischen Zwischenfalls“ ihr tiefes Beileid aus. Dennoch entschied sie, das im Rahmen der Feier geplante Footballturnier stattfinden zu lassen.

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