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Notstandsgebiet Kalifornien : An 1000 Stellen brennt der Wald

  • Aktualisiert am

Mehr als 17.000 Feuerwehrleute sind schon im Einsatz Bild: AP

Der amerikanische Präsident Bush hat am Sonntag den Norden Kaliforniens zum Notstandsgebiet erklärt. Seit einer Woche wüten dort mehr als 1000 Waldbrände. Rund 400 Quadratkilometer Land sind schon zerstört.

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          Angesichts von rund 1000 Waldbränden in Nordkalifornien hat der amerikanische Präsident George W. Bush die Region am Sonntag zum Notstandsgebiet erklärt. Damit können Hilfen für die Löscharbeiten der seit einer Woche schwelenden Brände unbürokratisch und schnell organisiert werden. Wie die Zeitung „Los Angeles Times“ berichtete, sind derzeit insgesamt über 17.000 Feuerwehrmänner im Einsatz, die aus 35 Bundesstaaten in die Krisenregion geeilt seien.

          Auch Touristen-Ziele sind bedroht. Schon am Samstag mussten unter anderem in dem malerischen Ort Big Sur an dem berühmten Küstenhighway zwischen San Francisco und Los Angeles zahlreiche Häuser evakuiert werden. Außerdem wurde dort die Bundesstraße gesperrt, 16 Häuser wurden durch die Flammen beschädigt oder zerstört, etwa 500 weitere sind den Angaben zufolge bedroht. Insgesamt seien im mittleren und nördlichen Kalifornien 6800 Häuser in Gefahr, sagte ein zuständiger Beamter der Brandbekämpfung.

          „Einfach zu trocken“

          Die meisten Feuer wurden durch Gewitterblitze entzündet. Mehr als 80 Löschflugzeuge und -hubschrauber sind im Einsatz. Bislang wurden den Angaben zufolge weit mehr als 400 Quadratkilometer Land von den Flammen zerstört. Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger rief die Kalifornier dazu auf, am Nationalfeiertag am 4. Juli wegen der Trockenheit auf Feuerwerkskörper zu verzichten. Es ist „einfach zu gefährlich“, warnte Schwarzenegger. Er hatte bereits Anfang Juni offiziell einen Trockenheitsnotstand in Kalifornien ausgerufen.

          Vor allem in der Nähe des beliebten Küstenortes Big Sur wurden zahlreiche Häuser evakuiert

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