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Notstand an Ostern : 19 Tote nach Stürmen in den Vereinigten Staaten

  • -Aktualisiert am

In Monroe, einer Kleinstadt im Norden Louisianas, wurden fast 300 Gebäude durch heftige Windböen beschädigt. Bild: AFP

Im Süden der Vereinigten Staaten mussten Tausende Bewohner das Wochenende wegen Tornados und Stürmen in Notunterkünften verbringen. Mindestens 19 Menschen kamen ums Leben.

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          Bei Tornados und Stürmen, die den Süden der Vereinigten Staaten am Osterwochenende heimsuchten, sind mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Die Katastrophenschutzbehörde des Bundesstaats Mississippi meldete bis Montag fast ein Dutzend Wirbelstürme der höchsten Kategorien EF-4 und EF-5 der Fujita-Skala mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometern in der Stunde. In den Bezirken Jefferson Davis, Lawrence, Walthall und Jones rissen die Tornados Häuser von den Fundamenten, deckten Dächer ab und kappten Strommasten.

          In einigen Regionen im Süden des Bundesstaats fiel zudem fast 20 Zentimeter Regen. Tausende Bewohner verbrachten das Wochenende in Notunterkünften. Wegen der Corona-Pandemie wurden sie aufgefordert, zu Nachbarn und Freunden Distanz zu halten. Der Gouverneur Tate Reeves, der mindestens elf Tote in Mississippi bestätigte, erklärte in der Nacht zu Montag den Notstand. „So möchte niemand Ostern feiern. Die Einsatzkräfte sind Tag und Nacht im Einsatz“, sagte der Republikaner.

          Auch in Georgia und Arkansas wurde mindestens ein Mensch von einem entwurzelten Baum erschlagen. In zehn Bundesstaaten von Texas bis West Virginia kappten Tornados und Stürme derweil die Stromversorgung von insgesamt einer Million Haushalte. In Monroe, einer Kleinstadt im Norden Louisianas, wurden fast 300 Gebäude durch heftige Windböen beschädigt. Der Bundesstaat östlich von Texas gehört auch zu den Regionen der Vereinigten Staaten, die bislang am heftigsten von der Corona-Pandemie heimgesucht wurden. Bis Sonntag zählten die Gesundheitsbehörden des Bayou State etwa 20.000 Infizierte und mehr als 800 Tote.

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