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Winde treiben Flammen voran : Neue Brände in Kalifornien ausgebrochen

  • -Aktualisiert am

Feuerwehrleute sind im Einsatz, um das „Maria Fire“ im Nordwesten von Los Angeles zu löschen. Bild: EPA

Bei Los Angeles sind in Kalifornien weitere Feuer ausgebrochen. In der Nacht zum Freitag mussten fast 8000 Menschen ihre Häuser verlassen. Insgesamt meldeten die Behörden bis Freitag 14 größere Flächenbrände.

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          Während die Einsatzkräfte im Norden und Süden von Kalifornien weiter versuchten, größere Flächenbrände einzudämmen, sind bei Los Angeles neue Feuer ausgebrochen. Fast 8000 Menschen mussten in der Nacht zu Freitag ihre Häuser verlassen, als auf einem Hügel im Norden der Stadt Flammen gesichtet wurden. Das Maria-Feuer breitete sich bei Santa Paula innerhalb weniger Stunden über fast 35 Quadratkilometer aus.

          Im Osten von Los Angeles kämpften derweil Hunderte Feuerwehrleute gegen das „Hillside Fire“, das bei heftigen Windböen im Bezirk San Bernardino ausgebrochen war. Im benachbarten Bezirk Riverside trieb das „46 Fire“ Tausende Bewohner aus den Häusern. Wie die Einsatzkräfte meldeten, brach der Flächenbrand durch einen gestohlenen Wagen aus, der von einer Polizeistreife verfolgt wurde. Als sich das Auto in einem Feld festfuhr, setzten Funken der Räder die ausgetrocknete Vegetation in Brand. Ungewöhnlich lange und starke Santa-Ana-Winde, die Kalifornien seit Tagen heimsuchen, trieben die Flammen innerhalb von Minuten voran. Das Easy-Feuer in Simi Valley nordöstlich von Los Angeles breitete sich bislang über fast sieben Quadratkilometer Hügelland aus. Bis Freitag wurde der Brand, der am Mittwoch die Gedenkbibliothek des früheren amerikanischen Präsidenten Ronald Reagan zu zerstören drohte, zu etwa zehn Prozent eingedämmt.

          Insgesamt meldeten die Behörden in Kalifornien bis Freitag 14 größere Flächenbrände. Zwischen den Bezirken Mendocino im Norden und San Diego im Süden gingen in der vergangenen Woche mehr als 400 Quadratkilometer in Flammen auf. Da Windböen und Temperaturen laut Nationalem Wetterdienst zurückgehen, nimmt die Brandgefahr in den kommenden Tagen voraussichtlich ab.

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