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Nepal : 19 Tote bei Flugzeugabsturz

  • Aktualisiert am

Bild: dapd

Kein halbes Jahr ist das letzte Flugzeugunglück in Nepal her, nun ist es im Land erneut zu einem Unglück gekommen. Alle Menschen an Bord, zumeist Briten und Chinesen, kamen ums Leben.

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          Bei einem erneuten Flugzeugabsturz in Nepal sind alle 19 Menschen an Bord getötet worden, die meisten davon Ausländer. Nach Angaben der Polizei vom Freitag handelte es sich bei den Opfern um sieben britische, fünf chinesische und vier nepalesische Passagiere. Außerdem seien drei nepalesische Besatzungsmitglieder tot. Im südasiatischen Himalaya-Staat Nepal kommt es immer wieder zu Flugzeugunglücken. Das Außenministerium in London bestätigte, es gebe bei dem Unglück vom Freitag britische Opfer, nannte aber zunächst keine Zahl.

          Augenzeugenberichte deuteten darauf hin, dass Passagiere den Absturz zunächst überlebten, dann aber in der Maschine verbrannten. Die Luftfahrtbehörde in Nepal teilte mit, das Flugzeug der privaten Fluglinie Sita Air sei auf dem Weg von Kathmandu nach Lukla in der Mount-Everest-Region gewesen. Unmittelbar nach dem Start sei die zweimotorige Maschine vom Typ Dornier Do 228 mit Vögeln zusammengeprallt. Die Piloten hätten erfolglos versucht, zum Hauptstadtflughafen zurückzukehren.

          Ein Sprecher der Luftfahrtbehörde sagte: „Es scheint, als hätten sie in der Nähe des Flusses (Manohara) landen wollen, um Siedlungen zu vermeiden, aber das Flugzeug stürzte auf das Flussufer und fing Feuer.“ Augenzeugen sagten örtlichen Fernsehsendern, sie hätten gesehen, wie Passagiere auf der Suche nach Hilfe durch die Fenster winkten, als das abgestürzte Flugzeug Feuer fing. Auf Fernsehbildern waren bis zur Unkenntlichkeit verkohlte Leichen zu sehen.

          Erst im Mai war eine Maschine ebenfalls vom Typ Do 228 der privaten Fluglinie Agni Air beim Anflug auf den Flughafen Jomsom im Hochgebirge im Himalaya zerschellt. Damals starben 13 indische Passagiere und die beiden nepalesischen Piloten. Seit Beginn der zivilen Luftfahrt in Nepal im Jahr 1949 wurden insgesamt 74 Abstürze mit mehr als 700 Toten verzeichnet. Das Land ist ein beliebtes Reiseziel unter anderem für Bergsteiger.

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