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Nach Tsunami : Auch Ausländer in Palu vermisst

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Die Moschee in Palu wurde von der Flutwelle eingerissen. Bild: AFP

Bis zu sechs Meter hoch war die Flutwelle, die auf Indonesiens Küste traf. Mehr als 800 Menschen starben. Unter den noch Vermissten sind mehrere Ausländer.

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          Nach der Tsunami-Katastrophe auf Sulawesi werden in der Stadt Palu auch mehrere Ausländer vermisst. Nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde vom Sonntag wird unter anderem nach drei Franzosen gesucht. Hinweise, dass auch Deutsche unter den Opfern sein könnten, gibt es bislang nicht. Die Flutwelle soll nach Angaben von Behördensprecher Supoto Nugroho bis zu sechs Meter hoch gewesen sein.

          Insgesamt sollen sich zum Zeitpunkt der Beben und des folgenden Tsunamis am Freitag etwa 60 Ausländer in der 350.000-Einwohner-Stadt aufgehalten haben. Nach einer offiziellen Zwischenbilanz starben in Palu mehr als 800 Menschen. Mindestens elf Tote gab es in der Fischergemeinde Donggala weiter nördlich. Mehr als 500 Menschen werden wegen schwerer Verletzungen in Krankenhäusern behandelt.

          Im Unterschied zu anderen indonesischen Inseln wie Bali oder Lombok halten sich auf Sulawesi normalerweise verhältnismäßig wenig Touristen auf. Das Auswärtige Amt in Berlin empfahl trotzdem allen Reisenden in der Region, „die lokalen Medien zu verfolgen und Anweisungen von örtlichen Sicherheitskräften unbedingt Folge zu leisten“.

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