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Unglück in Mekka : Hadsch wird dennoch vorbereitet

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Pilger vor der Kaaba, dem Herzen der Großen Moschee in Mekka und des Islams. Bild: Reuters

Mehr als 100 Menschen starben, gut 240 wurden verletzt, als am Freitag Abend ein Baukran auf die Große Moschee in Mekka stürzte. Der saudische Gerichtshof hält dennoch an einer Tradition fest.

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          Nach dem Kran-Unglück an der Großen Moschee im saudi-arabischen Mekka setzen die Behörden die Vorbereitungen für die jährliche islamische Pilgerfahrt fort. Der oberste Gerichtshof des Königreichs rief die Menschen im Land am Samstag auf, am Sonntagabend nach der Mondsichel Ausschau zu halten. Daran wird traditionell der Beginn des alljährlichen Hadsch festgelegt.

          Pilger in Mekka vor der Stelle, an der der Kran in die Moschee stürzte.

          Am Vortag war bei einem schweren Unwetter ein riesiger Kran umgekippt. Dadurch kamen offiziellen Angaben zufolge 107 Menschen ums Leben, weitere 238 Menschen wurden verletzt. Die Behörden machten starken Wind und heftigen Regen für den Sturz des Krans auf ein Dach des Gotteshauses verantwortlich.

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