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Nach Brand in London : Bereits 160 Risiko-Hochhäuser in Großbritannien entdeckt

  • Aktualisiert am

Die Brand-Ruine des Grenfell Towers in London Bild: EPA/REX/Shutterstock

Nach der Brand-Tragödie in London suchen die britischen Ermittler nach Hochhäusern, die ähnlich gefährdet sein könnten. Und sie werden fündig.

          Nach dem verheerenden Brand des Grenfell Towers sind in Großbritannien bereits 160 Hochhäuser mit gefährlichen Fassadenverkleidungen entdeckt worden. Damit seien alle bislang untersuchten Gebäude in Tests durchgefallen, berichtete eine Mitarbeiterin der Regierung am Samstag der Deutschen Presse-Agentur in London. Insgesamt werden landesweit 600 Hochhäuser überprüft.

          Das Feuer am 14. Juni in einem 24-stöckigen Londoner Sozialbau war durch einen defekten Kühlschrank entstanden. Es konnte sich über die entflammbare Fassadenverkleidung rasend schnell ausbreiten. Mindestens 80 Menschen kamen in den Flammen ums Leben.

          Am Freitag traten der Leiter der betroffenen kommunalen Wohnungsgesellschaft und der Bezirksvorsitzende von ihren Posten zurück. Britische Medien hatten zuvor Dokumente veröffentlicht, denen zufolge zunächst weniger leicht entflammbare Fassadenteile für die Sanierung des Hochhauses vorgesehen waren. Um Geld zu sparen, habe sich die Verwaltung aber für die billigere Verkleidung entschieden.

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