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Brände in Gran Canaria : „Letzte Nacht hat sich ein Wunder ereignet“

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Ein Löschflugzeug fliegt über den Wäldern von Tamadaba. Bild: EPA

Die Feuerwehrmänner auf Gran Canaria kommen erfolgreich gegen die Flammen an: Ein Teil der Bewohner durfte nun in die Häuser zurückkehren.

          Drei Tage nach dem Ausbruch des Waldbrands im Naturpark Tamadaba auf der spanischen Insel Gran Canaria sind die ersten Bewohner in ihre Häuser zurückgekehrt. Aufgrund des nachlassenden Windes habe sich das Feuer „stabilisiert“, teilte Regionalpräsident Ángel Víctor Torres am Dienstagabend mit. Nach der Evakuierung mehrerer Dörfer erlaubten die Behörden einem Teil der 10.000 betroffenen Bewohnern die Rückkehr nach Hause. Die Feuerwehr setzte ihren Einsatz gegen die Flammen unterdessen fort.

          Der Brand habe sich weniger schwerwiegend entwickelt als erwartet, sagte der Leiter der örtlichen Rettungsdienste, Federico Grillo. Die Flammen zerstörten 10.000 Hektar Waldgebiet – jedoch blieben laut Torres viele der Kiefern im Tamadaba-Park unversehrt. Auch das Naturschutzgebiet Inagua blieb von dem Brand verschont. „Letzte Nacht hat sich ein Wunder ereignet“, sagte Torres dem Radiosender Cadena Ser.

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