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Heftiger Wind auf See : Fünf Surfer vor holländischer Küste umgekommen

  • Aktualisiert am

Die Suche nach dem vermissten Surfer geht weiter. Zwei Menschen wurden am Dienstagmorgen tot geborgen, zwei weitere am Montagabend. Bild: EPA

Am Montagabend geriet eine Gruppe Surfer vor der niederländischen Küste in Not. Fünf Menschen kamen ums Leben.

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          Mindestens fünf Menschen sind an der niederländischen Küste beim Surfen ums Leben gekommen. Drei Surfer sind am Dienstag tot aus der Nordsee geborgen worden, wie die Polizei in Den Haag mitteilte. Bereits am Montagabend waren zwei Leichen geborgen worden.

          Eine Gruppe von Surfern war am Montagabend an der Küste von Scheveningen bei Den Haag bei heftigem Wind und starker Strömung in Not geraten. Mindestens sieben konnten nach Angaben der Küstenwache nicht aus eigener Kraft den Strand erreichen und wurden von den Rettungskräften aus der Nordsee geholt. Für zwei von ihnen kam die Hilfe zu spät. Eine dritte Person war ins Krankenhaus eingeliefert worden.

          Die Suche nach den Vermissten war gegen 23 Uhr eingestellt worden. Am Dienstagmorgen um 6 Uhr nahmen die Rettungskräfte die Suche wieder auf.

          Zwei der verunglückten Surfer seien ausgebildete Rettungsschwimmer gewesen, sagte Den
          Haags „Nachtbürgermeister“ Pat Smith im Radiosender Den Haag FM. Sie seien beim Trainieren in der Gischt verschwunden, die „wie eine Lawine“ über sie hereingebrochen sei.

          Zuletzt hatte ein tödlicher Hai-Angriff auf einen Surfer vor der Küste Kaliforniens für Schlagzeilen gesorgt. Hai-Angriffe, bei denen das Tier nicht zuvor vom Menschen provoziert wurde, sind selten. Im vergangenen Jahr zählte die Universität von Florida 64 solcher Vorfälle, zwei Menschen starben. Zwischen 2014 und 2018 gab es demnach durchschnittlich 82 Angriffe und vier Todesopfer im Jahr.

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